HSV Rhein-Nette II – TVA 25:32 (7:17)

 

Mit einem deutlichen Auswärtssieg beim Tabellendritten, der zweiten Vertretung der HSV Rhein-Nette, beendete das TVA-Team die Landesliga-Saison 2015/16!

 

Nur ein äußerst dünner Kader – lediglich acht Feldspieler liefen neben den zwei Torhütern auf, und das auch nur, weil Torwart und Australien-Rückkehrer Nils Beuttenmüller ein Spielertrikot überstreifte und sein Debüt als Kreisspieler gab – stand Trainer Zenz in seinem letzten Spiel mit den TVA-Herren in Andernach zur Verfügung.

ach dem 0:1, übrigens der einzigen Führung der Gastgeber an diesem Tag, übernahm das Team von Trainer Zenz schnell die Initiative. Aus einer offensiven Deckung heraus und mit einem sehr starken Torwart Jannik Marx ging man mit vier Toren nach Gang in Führung und baute diese bis zum Halbzeitpfiff des souveränen Mülheimer Schiris bis auf 10 Tore Vorsprung aus. Auch wenn der Andernacher Trainer Haferkorn seinem Team in der ersten Halbzeit „Leistungsverweigerung“ attestierte, zeigte sich der Vizemeister vor den Augen ihres designierten neuen Trainers hellwach und bot eine souveräne Vorstellung.

Ein anderes Bild bot sich dagegen im zweiten Abschnitt: Im Gefühl des sicheren Sieges ließ das Team die Zügel schleifen und gestattete den Gastgebern, die nun auch druckvoller im Angriff agierten, eine deutliche Resultatsverbesserung. Vor allem mit dem Abschluss im Angriff (21 Fehlwürfe) konnten Trainer und mitgereiste Arzheimer Fans, die ihre Mannschaft lautstark unterstützten, nicht zufrieden sein. Letztendlich spielte dieses Ergebnis für die Gesamtbilanz der TVA-Herren keine Rolle mehr. Mit 32:8 Punkten (das letzte Spiel beim SV Urmitz II musste aufgrund von Terminschwierigkeiten abgesagt werden) und dem besten Torverhältnis belegte man mit deutlichem Vorsprung auf die HSG Römerwall II Platz 2 in der Landesliga.

 

Tor:
P. Junghans
J. Marx


Feld: A. Mogendorf (10/2 Tore/davon 7m), M. Hrobarsch (6), L. Reuter (5), T. Steinert (5), L. Huffer (2), D. Ufer (2), A. Korn (1), und N. Beuttenmüller (1/1)

 

 

 

Saisonfazit und Ausblick:

 

Die Vizemeisterschaft ist bereits seit einigen Wochen unter Dach und Fach. Trotzdem kann die Saisonbilanz nicht ganz befriedigen, denn die Meisterschaft wäre, bei etwas konstanteren Leistungen des qualitativ sowie quantitativ starken Kaders, sicher möglich gewesen. Der Titel wurde allerdings nicht bei der Niederlage in der Spitzenpartie in Moselweiß verspielt, sondern bei den ärgerlichen, weil vermeidbaren Pleiten in Wissen (mit 27:33 höchste Saison-Niederlage) und im denkwürdigen Heimspiel gegen TV Güls II, wo in den letzten acht Minuten eine 7-Tore-Führung noch aus der Hand gegeben wurde.

Trotzdem ein schöner Erfolg der jungen Truppe, die -nach derzeitigem Stand- die Herausforderung Verbandsliga in der nächsten Saison mit einem neuen, jungen Trainer und wohl auch einigen Neuzugängen in Angriff nehmen will!

Aller Voraussicht nach werden Leon Huffer und Marvin Müller (beide Studium) das TVA-Herrenteam verlassen. Für euren Einsatz für die Mannschaft, nicht nur auf dem Spielfeld, bedanken sich alle Mannschaftskameraden sowie das Trainerteam ganz herzlich! Vor allem aber bedankt sich das Team bei Trainer Dirk Zenz für drei Jahre kompetenten und unermüdlichen Einsatz! Der größte Erfolg in dieser Zeit war sicherlich die hart erkämpfte Landesliga-Meisterschaft, verbunden mit dem Verbandsliga-Aufstieg in der Saison 2013/14.

Zudem hat Dirk viele aktuelle Spieler der Herren bereits in der Jugend geformt. In der kommenden Saison wird er mit der weiblichen B-Jugend Oberliga-Luft schnuppern.

TS Bendorf III – TVA 21:42 (10:18)

 

Der kurze Weg nach Bendorf hatte sich für das Team gelohnt: Höchster Saisonsieg, die größte Anzahl an geworfenen Toren und erstmals konnten sich alle eingesetzten Feldspieler in die Torschützenliste eintragen!

Die Chronik des Spiels ist schnell erzählt: Im Hinspiel hatte man sich gegen den gleichen, mit vielen Routiniers besetzten Gegner beim 24:21-Heimsieg noch sehr schwer getan, doch dieser trat zum Rückspiel leider mit lediglich einem Auswechselspieler an.

Von Beginn an dominierte der TVA das Geschehen auf dem Spielfeld und konnte sich immer wieder mit viel Tempospiel, ermöglicht durch die erneut offensiv gestaffelte Abwehr, mehr und mehr vom Gegner absetzen. Dabei wurden die Gastgeber in einigen Situationen sogar noch klar bevorteilt, sonst hätte die Halbzeitführung deutlicher ausfallen können. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb das Team konzentriert und kam immer wieder zu schnellen Toren. Zudem zeigte hier Torwart-Youngster Jannik Marx eine Glanzvorstellung mit hervorragendem Stellungsspiel und reaktionsschnellen Paraden! Man konnte sich sogar den Luxus erlauben, alle drei Siebenmeter-Würfe ungenutzt zu lassen. Bei den zahlreichen Tempogegenstößen tat sich dieses Mal vor allem Abwehrspezialist Daniel Ufer hervor, der auch das umjubelte 40ste Tor für die TVA-Sieben erzielte. Ein weiteres Novum: Zum ersten Mal blieb das Team völlig straffrei! Nicht einmal eine Gelbe Karte zog der entspannte Schiedsrichter gegen die Arzheimer Defensive! Auch dies zeigt die deutliche Überlegenheit der TVA-Sieben an diesem Tag.

 

Fazit: Die Vizemeisterschaft ist nach diesem Kantersieg unter Dach und Fach! Allerdings wäre sie dies auch im Falle einer Niederlage gewesen, da Verfolger HSG Römerwall II bei der HSV Rhein-Nette II unter die Räder kam. Das nächste Spiel in zwei Wochen beim neuen Tabellendritten ist daher sportlich bedeutungslos. Allerdings will man natürlich trotzdem gewinnen.

 

Tor:
P. Junghans
J. Marx


Feld: L. Reuter (9 Tore), D. Ufer (9), M. Hrobarsch (7), A. Mogendorf (5), L. Huffer (4), M. Müller (3), J. Schmitt (2), M. Arent (1), D. Rief (1) und T. Steinert (1)

TVA – SSV Wissen 31:17 (16:08)

 

Das war ein versöhnlicher Saisonabschluss für Trainer, Team und Fans: Im letzten Heimspiel der Saison zeigte die Mannschaft endlich einmal wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung und konnte erfolgreich Revanche an den Westerwäldern nehmen, die der TVA-Sieben im Hinspiel mit 27:33 die höchste, im Endeffekt sehr schmerzhafte Saisonniederlage bereitet hatten!

Um eine erneute Pleite gegen die groß gewachsenen Wissener zu verhindern, hatte Trainer Zenz die Mannschaft in den letzten Trainingseinheiten akribisch auf dieses Spiel vorbereitet und überraschte den Gegner mit einer von Anfang an sehr offensiven Deckungsformation, was dessen gefürchteten Rückraum nicht zur Entfaltung kommen ließ. Was dennoch durchkam wurde oft eine Beute des immer noch reaktionsschnellen Dominic Kleeschulte, der auch in diesem Spiel die etatmäßigen Schlussleute hervorragend vertrat. Auch im Angriff lief es rund: Im ersten Abschnitt war die Fehlerquote dort so niedrig wie schon lange nicht mehr! Dies alles führte zu einer beruhigenden 8-Tore-Halbzeitführung.

Nach dem Wiederanpfiff des sehr souverän leitenden Schiedsrichters, der die faire Partie jederzeit im Griff hatte, machte die TVA-Sieben dort weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Die hohe Führung gestattete es den Trainern oft zu wechseln, u. a. konnte auch Torwart Jannik Marx nach überstandener Krankheit wieder seinen Platz zwischen den Pfosten einnehmen und zeigte ebenfalls eine gute Leistung.

Die TVA-Führung, die meist um die zehn Tore betrug, wurde in den letzten Minuten durch vier Treffer in Folge noch deutlich ausgebaut, wobei es dem wurfgewaltigen Luca Reuter vorbehalten blieb, das 30ste Tor für den TVA zu erzielen.

Einziger Wermutstropfen war die nicht unerhebliche Knieverletzung von Spielmacher Phillip Vidojevic, die sich dieser schon früh bei einem Zusammenprall zugezogen hatte. Die Mannschaft wünscht gute Besserung!

 

Fazit: Aus den noch ausstehenden drei Auswärtsspielen benötigt das Team noch einen Sieg, um zumindest Platz zwei zu sichern. An einen Ausrutscher des Tabellenführers aus Moselweiß glaubt indes wohl niemand mehr.

 

Tor:
J. Marx
D. Kleeschulte


Feld: L. Reuter (7 Tore), A. Mogendorf (7/2 Tore/davon 7m), M. Hrobarsch (6), D. Ufer (4), L. Huffer (3/1), A. Korn (2) und P. Vidojevic (1), W. Weiler (1), M. Müller und J. Schmitt

TVA – HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler 34:17 (16:09)

 

Im vorletzten Heimspiel der Saison gegen das Tabellenschlusslicht der Landesliga, die HSG aus Sinzig, Remagen und Ahrweiler, hatte sich die Herrenmannschaft vorgenommen, endlich einmal wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung zu zeigen. Nichtsdestotrotz tat sich das TVA-Team in der Anfangsphase, wie auch schon in den vorausgegangenen Spielen, ausgesprochen schwer. Mitte der Halbzeit kam der Gast sogar zu einer 6:7-Führung! Erst danach gelang es der TVA-Sieben, sich langsam vom Gegner abzusetzen und eine recht klare 16:9-Halbzeitführung herauszuspielen. Im zweiten Abschnitt kam Torwart-Routinier Dominic Kleeschulte aufgrund des Fehlens der etatmäßigen Tormänner Nils Beuttenmüller und Jannik Marx zu seinem ersten Einsatz und machte seine Sache ausgesprochen gut. Unter anderem entschärfte er vier Strafwürfe! Trainer Zenz wartete außerdem mit einer weiteren Überraschung auf: Er stellte die Abwehr um und ließ nun sehr offensiv decken. Diese Maßnahme zeigte Erfolg, denn dadurch konnten viele Bälle gewonnen werden, die der dieses Mal überragende Andreas Mogendorf (14 Treffer bei 18 Versuchen – Saisonrekord!) zu vielen schnellen Toren nutzte. Zudem zeigte der erst spät zur Mannschaft gestoßene Finn Überrück-Fries eine gute Leistung und konnte seine ersten Saisontore erzielen.

 

Negativ fielen im zweiten Durchgang einige Gästespieler durch unnötige und gesundheitsgefährdende Fouls auf, obwohl das Spiel zu diesem Zeitpunkt längst entschieden war. Einige Zeitstrafen und eine direkte rote Karte waren die logische Folge.

 

Fazit: Die interessante zweite Halbzeit versöhnte die Zuschauer und führte zu einem letztendlich standesgemäßen Sieg!

 

Tor:
P. Junghans
D. Kleeschulte


Feld: A. Mogendorf (14 Tore), M. Hrobarsch (5), L. Huffer (3), T. Steinert (3), Finn Überrück-Fries (3), J. Schmitt (2), D. Ufer (2), M. Arent (1), W. Weiler (1), A. Korn und P. Vidojevic

TV Güls II – TVA 21:28 (09:11)

 

Gegen die zweite Vertretung der Gülser hatte das Team aus dem denkwürdigen Hinspiel noch etwas gutzumachen, denn dieses hatte man bekanntlich durch eine missglückte Schlussphase trotz einer 7-Tore-Führung noch aus der Hand gegeben. Die personellen Voraussetzungen waren sehr gut, denn die im letzten Spiel fehlenden Akteure (T. Cordts, J. Schmitt, T. Steinert und D. Ufer) waren wieder an Bord, ganz im Gegensatz zu den Gülsern, wo nur drei Auswechselspieler zur Verfügung standen und sogar Spielertrainer Dirk Weiler noch einmal die Handballstiefel schnüren musste.

 

Trotz allem tat sich die TVA-Sieben bei den Gastgebern aus der unteren Tabellenhälfte ungewohnt schwer. Diesen gelang es lange, das Spiel offen zu halten und beim 4:3 sogar erstmals in Führung zu gehen. Im Angriff agierten die Arzheimer hier sehr unkonzentriert, erneut war die Fehlerquote im Aufbau und Torabschluss gegen einen recht harmlosen Gegner viel zu hoch, was sich deutlich in der knappen Halbzeitführung zeigte! In der Halbzeit nahm man sich dann vor, die vielen Fehler abzustellen. Dies gelang auch zu Beginn des zweiten Abschnitts besser, denn sechs Tore in Folge zum 9:17 sorgten fast schon für eine Vorentscheidung. Danach kamen die Gastgeber wieder besser ins Spiel, auch weil die Konzentration in der TVA-Abwehr merklich nachließ. Besonders ärgerlich waren die vielen Gegentore auf der rechten Angriffsseite der Gülser, wo ausschließlich Rechtshänder agierten und denen kaum etwas entgegengesetzt wurde. Dass lediglich eine Zeitstrafe vom sicheren Schiedsrichter ausgesprochen werden musste, zeugt auch vom mangelhaften Arzheimer Abwehrverhalten.

 

Fazit: Letztendlich ein sicherer Sieg, der aber keineswegs standesgemäß ausfiel.

 

Tor:
N. Beuttenmüller
P. Junghans


Feld: L. Reuter (10), A. Mogendorf (5/1 Tore/davon 7m), M. Hrobarsch (4), T. Steinert (4), J. Schmitt (2), D. Ufer (2) L. Huffer (1), T. Cordts, A. Korn, M. Müller, D. Rief und P. Vidojevic

TV Moselweiß – TVA 26:22 (13:08)

 

Das war leider nichts! Das Spitzenspiel am Samstagabend beim TV Moselweiß verlor die TVA-Sieben am Ende recht deutlich und fiel auf den zweiten Tabellenplatz zurück! Zum direkten Duell um die Tabellenspitze fuhr das Team stark ersatzgeschwächt. Unter anderen standen die Kreisläufer und Abwehrspezialisten Jens Schmitt und Daniel Ufer leider nicht zur Verfügung. Dafür kam Rückkehrer Finn Überrück-Fries zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison.

 

Die körperlich überlegenen Gastgeber starteten besser ins Spiel und konnten mit druckvollen, überlegten Angriffsaktionen nach einem ausgeglichenen Beginn (3:3) langsam aber sicher ihrem Vorsprung über 8:4 bis zum Halbzeitstand von 13:8 ausbauen. Dabei stand die Abwehr der Schwarz-Roten nicht so schlecht. Das Problem war in diesem Spiel eindeutig die große Menge an technischen Fehlern – allein 15 in der ersten Halbzeit! Zudem fanden insgesamt 21 Würfe nicht ihr Ziel! Vielen Akteuren, auch den routinierteren, war ihre Nervosität deutlich anzumerken.

 

Nach der Pause lief es dann besser und es gelang durch eine konzentriertere Spielweise und das Ausnutzen der jetzt häufigeren Fehler der Gastgeber, den Abstand immer weiter zu verkürzen. In der 43. Minute hatte man schließlich den Ausgleich erreicht. Dann jedoch verfiel das TVA-Team wieder in alte Fehler und man gestattete den Moselweißern erneut davon zu ziehen. Fünf Tore in Folge zum 22:17 (!) entschieden das Spiel zugunsten der Gastgeber! Dieser Vorsprung war trotz großer Anstrengung nicht mehr aufzuholen, zumal auch die routinierten Moselweißer diesen auch geschickt verteidigten.

Fazit: Leider blieben in diesem Spitzenspiel zu viele Akteure unter ihrem Niveau! Starke Leistungen von Rechtsaußen Leon Huffer (8/4) und mit Abstrichen von Andreas Mogendorf (6/1) und Phillip Vidojevic (4) waren an diesem Tag einfach zu wenig! Dadurch wurde es versäumt, die Meisterschaft vorzeitig zu den eigenen Gunsten zu entscheiden und man muss nun auf einen Ausrutscher des neuen Tabellenführers hoffen.

 

Tor:
N. Beuttenmüller
P. Junghans


Feld: L. Huffer (8/4 Tore/davon 7m), A. Mogendorf (6/1), P. Vidojevic (4), M. Arent (2), M. Hrobarsch (2), A. Korn, M. Müller, L. Reuter, D. Rief und F. Überrück-Fries

TVA – SV Urmitz II 34:24 (16:12)

 

Beim letzten Test vor dem Spitzenspiel am kommenden Samstag beim TV Moselweiß (Anpfiff um 19.30, Halle Beatusstraße!) hatte es die TVA-Sieben mit der Rheinlandliga-Reserve aus Urmitz zu tun, einer jungen Mannschaft aus dem Mittelfeld der Landesliga. Dabei konnte das Trainer-Team mit Ausnahme zweier Akteure auf den kompletten Kader zurückgreifen, was eine komfortable Ausgangsposition bedeutete, denn im Gegensatz dazu hatte der Gegner einige Ausfälle zu beklagen.

 

Das Team startete dann auch furios. Aufgrund vieler abgefangener Bälle in der Abwehr ging der TVA schnell mit 5:1 in Führung. Im weiteren Verlauf der Begegnung leistete man sich jedoch viele Schnitzer. Vor allem die Abstimmung im Mittelblock funktionierte nicht wie gewünscht, was zur Folge hatte, dass die Gäste Tor um Tor aufholten und ihrerseits mit 7:9 Toren in Führung gehen konnten. Nach einer Auszeit von Trainer Zenz fing sich das Team aber wieder und konnte bis zum Halbzeitpfiff des Horchheimer Schiedsrichtergespanns erneut auf vier Toren davonziehen (16:12).

Auch im zweiten Durchgang lief noch nicht alles rund. Das Angriffsspiel krankte vor allem am mangelnden Zusammenspiel. Zudem schwächte man sich durch überflüssige Zeitstrafen selbst. Obwohl der Sieg eigentlich nicht in Gefahr geriet, konnte man sich erst in der Schlussphase deutlicher von den Urmitzern zum 34:24 absetzen.

Erfreulich waren dabei die starken Leistungen von Torwart-Routinier Patrick Junghans im zweiten Abschnitt sowie die Tatsache, dass Max Hrobarsch nach seiner langen Verletzungspause zu alter Leistungsstärke (9 Tore bei nur 11 Versuchen!) zurückgefunden hat.

 

Fazit: Das Potential der Mannschaft wurde nicht komplett abgerufen; für das anstehende Spitzenspiel bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung. Dass die Mannschaft hierzu im Stande ist, steht außer Frage – die Jungs sind heiß!

 

Tor:
N. Beuttenmüller
P. Junghans


Feld:
M. Hrobarsch (9), A. Mogendorf (6/2 Tore/davon 7m), P. Vidojevic (5), L. Huffer (4), L. Reuter (4), M. Arent (2), J. Schmitt (2), D. Rief (1), D. Ufer (1), M. Birkendorf, A. Korn und M. Müller

HSG Römerwall II - TVA 17:24 (09:12)

 

Nach dem lange Zeit spannenden Hinspiel gegen die zweite Vertretung der HSG hatte man sich auf TVA-Seite dieses „Spitzenspiel“ (1. gegen 2. der Tabelle!) ganz anders vorgestellt! Die personelle Situation erschien vor dem Anpfiff vermeintlich schwierig, denn besonders im Rückraum fehlten wichtige Spieler, zudem gingen einige Akteure angeschlagen ins Spiel. Erfreulicherweise konnte aber Linkshänder Max Hrobarsch nach langer Verletzungspause wieder auflaufen, der mit sechs schönen Toren seine Freude darüber zum Ausdruck brachte!

 

Im Verlauf der ersten Halbzeit gelang es der TVA-Sieben sich nach einigen Startschwierigkeiten langsam aber sicher vom Gegner abzusetzen (Zwischenstand 6:10), ohne sich jedoch besonders anstrengen zu müssen. Man konnte es sich sogar erlauben, zahlreiche Chancen (26 im gesamten Spiel!) ungenutzt zu lassen. Auch der Angriff der Rheinbrohler stellte die Arzheimer Abwehr nicht vor unlösbare Probleme. So ging man nach einer Halbzeit ohne besondere Höhepunkte mit einer 3-Tore-Führung in die Pause. Ein ähnliches Bild bot sich in der zweiten Halbzeit: Durch fünf (!) Tore in Folge zum 9:17-Zwischenstand sorgte der TVA-Angriff schnell für klare Verhältnisse. Hier profitierte man zum einen von schwachen Abschlüssen der Gastgeber sowie zum anderen von hervorragenden ParadTheen von Nils Beuttenmüller, der die zweite Halbzeit zwischen den Pfosten stand und eine Quote von über 50% gehaltener Bälle aufweisen konnte! Nach dieser klaren Führung schienen sich die Gastgeber mit der Niederlage abgefunden zu haben, denn es erfolgte kein Aufbäumen gegen den drohenden Verlust der Tabellenführung. Das Spiel, das vom sicheren Schiedsrichter unauffällig geleitet wurde und bei dem es lediglich zwei Zeitstrafen gab, plätscherte dahin und Trainer Zenz konnte Spielern, die sonst nicht so häufig zum Einsatz kommen, größere Spielanteile geben.

 

Ausblick: Das Herrenteam fiebert als neuer Tabellenführer (20:4 Punkte) schon dem Spitzenspiel (am Samstag, 27.02., Anpfiff um 19.30 Uhr – ein Termin, den sich die Arzheimer Handballfreunde unbedingt vormerken sollten!) beim Lokalrivalen TV Moselweiß (19:5 Punkte) entgegen. Die Moselweißer sind seit acht Spielen ungeschlagen und ließen zuletzt durch sehr deutliche Siege aufhorchen! Vorher muss allerdings noch das Heimspiel gegen den SV Urmitz II (Sonntag, 21.02., 17.00 Uhr, Steinerkopf-Halle) gewonnen werden.

 

Tor:
N. Beuttenmüller
P. Junghans
J. Marx


Feld:
L. Huffer (8/1 Tore/davon 7m), A. Mogendorf (7/2), M. Hrobarsch (6), T. Cordts (1), L. Reuter (1), P. Vidojevic (1), M. Arent, M. Müller, D. Rief, J. Schmitt und D. Ufer

TV Welling II - TVA 24:32 (12:15)

 

Zum Rückspiel bei der zweiten Vertretung des TV Welling fuhr die TVA-Sieben leicht ersatzgeschwächt und mit dem Wissen, dass eine schwierigere Partie als beim klaren Hinspielsieg bevorstand, denn die Gastgeber holten bislang alle ihre Punkte (bis auf einen) vor heimischem Publikum. Das Team begann das Spiel dann auch sehr konzentriert, denn schon nach ca. 10 Minuten hatte man einen 1:6-Vorsprung herausgeworfen. Vor allem die offensive Abwehr mit dem schnellen Abwehrspezialisten Jens Schmitt verunsicherte die jungen Angreifer der Gastgeber, so dass viele leichte Tore über schnelle Gegenstöße erzielt werden konnten. Bis zum 6:12 änderte sich daran wenig, doch dann zog der Schlendrian in die Arzheimer Abwehr ein. Bis zur Halbzeit konnten die Eifeler den Rückstand auf drei Tore verkürzen, wobei sie nach dem Halbzeitpfiff der Schiedsrichter sogar noch einen direkten Freiwurf verwandeln konnten! In der Halbzeitpause nahm sich das Team vor, Fehler abzustellen und vor allem in der Abwehr konsequenter zu Werke zu gehen sowie Ruhe zu bewahren. Im zweiten Durchgang gelang es dann, sich langsam aber sicher bis zum 19:25 vom Gegner abzusetzen, der allerdings nicht aufsteckte und mit drei Toren in Folge noch einmal auf 22:25 verkürzen konnte. Nun aber hatten die Wellinger ihr Pulver endgültig verschossen. Die Schlussphase gehörte eindeutig den Arzheimern, die in dieser Phase einen großen Einsatz zeigten und erneut durch zahlreiche Tempogegenstoßtore den Vorsprung zu einem letztendlich sicheren 24:32-Auswärtssieg ausbauen konnten. Im gesamten Spielverlauf tat sich hier Rückraumshooter Luca Reuter besonders hervor, der einen großen Siegeswillen zeigte und seine 15 Chancen zu 11 Toren nutzte! Auch auf das Torwart-Trio war Verlass, denn es parierte viele Großchancen der Wellinger Angreifer!

 

Tor:
N. Beuttenmüller
P. Junghans
J. Marx


Feld:
L. Reuter (11), A. Korn (5), T. Steinert (4), L. Huffer (4/2 Tore/davon 7m), M. Arent (3), T. Cordts (2), P. Vidojevic (2), J. Schmitt (1), M. Bickendorf, D. Rief und W. Weiler

TVA – HSG Westerwald 35:23 (21:09)

 

Zum ersten Punktspiel im neuen Jahr erwartete man mit der HSG Westerwald ein Team aus dem Mittelfeld der Tabelle, das man im ersten Saisonspiel in fremder Halle sehr deutlich (27:45) bezwungen hatte. Da sich der Gegner inzwischen personell verstärkt hatte, war im Vorfeld nicht mit einem erneuten Kantersieg zu rechnen. Das Team startete in der ersten Halbzeit wie die Feuerwehr. Nach dem 0:1, der einzigen Führung der Gäste im gesamten Spiel, übernahm die TVA-Sieben das Ruder und spielte die Gäste aus dem Westerwald an die Wand. Über die Zwischenstände 8:2 und 15:5 ging man mit einem sehr deutlichen 21:9 in die Halbzeit. Großen Anteil daran hatte die stabile Abwehr mit einem starken Patrick Junghans zwischen den Pfosten und vor dem gegnerischen Tor leistete man sich kaum einen Fehlwurf. Wer nun gedacht hatte, dass das Team die Führung im zweiten Durchgang ausbauen würde, sah sich getäuscht! Im Gefühl des sicheren Sieges wurden die Aktionen im Angriff fahrig, mit ungenauen Würfen baute man die gegnerischen Torhüter auf und in der Abwehr lief nicht mehr viel zusammen, was nicht nur Trainer Dirk Zenz, sondern auch einigen Zuschauern gar nicht gefiel! Mit zwei schnellen Toren nach Wiederanpfiff zum 23:9 war die höchste Führung erreicht, die die Westerwälder zum 35:23-Endstand wieder auf 12 Tore verkürzen konnten. Größten Anteil am dennoch deutlichen Sieg hatten Linksaußen Andreas Mogendorf mit 9 Treffern sowie der im Angriff fehlerfreie Till Steinert (6 Tore).

 

Tor:
N. Beuttenmüller
P. Junghans
J. Marx


Feld:
A. Mogendorf (9/2 Tore/davon 7m), T. Steinert (6), L. Huffer (5), J. Schmitt (5), M. Arent (3), D. Ufer (3), L. Reuter (3), P. Vidojevic (1), A. Korn, D. Rief und W. Weiler

TVA – HSV Rhein-Nette II 32:23 (14:11)

 

Zum letzten Punktspiel des Jahres gastierte mit der zweiten Vertretung der HSV Rhein-Nette eine Mannschaft aus dem Mittelfeld der Landesliga auf dem Steinerkopf. Für die TVA-Sieben ging es bei diesem Spiel darum, mit einem positiven Ergebnis in die Weihnachtspause zu gehen. Allerdings fehlten neben Trainer Zenz (Skiurlaub) mit Markus Arent und Alex Korn sowie Marvin Müller drei wichtige Spieler. Zudem ging Spielmacher Philipp Vidojevic angeschlagen ins Spiel. Trotz dieser Ausfälle begann das Team sehr konzentriert. Nach dem 0:1 (der einzigen Führung der Gäste) gelang es, sich beim Stand von 5:2 erstmals mit drei Toren vom Gegner abzusetzen. Diesen Vorsprung gab das Team bis zum 14:11-Halbzeitstand auch nicht mehr ab. Grundlage hierfür war eine recht konzentrierte Abwehrarbeit. Auch gestattete man dem Gegner kaum schnelle Gegentore. Die TVA-Angreifer ließen sich auch nicht durch die zum Teil hart einsteigende Gästeabwehr aus dem Konzept bringen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit sah es zunächst so aus, als gelänge es den Arzheimern, das Spiel vorzeitig durch vier Tore nach Gang zu entscheiden, denn nach nur wenigen Minuten stand es plötzlich 18:11. Hieran hatte Schlussmann Patrick Junghans großen Anteil, dem es erneut gelang, sein Tor zu vernageln! In der Folge schlichen sich jedoch Unkonzentriertheiten, vor allem ins Angriffsspiel der Arzheimer, ein, was es dem Gegner erlaubte, Tor um Tor aufzuholen. Die beim Stand von 21:20 genommene Auszeit sorgte jedoch dafür, dass die Mannschaft zurück ins Spiel fand. In der Folge konnte man sich wieder auf fünf Tore vom Gegner absetzten (25:20). Den HSVern lief nun etwas die Zeit davon, was zu vielen Fehlern in Form von überhasteten Abschlüssen und Fehlabspielen führte, die von den Gastgebern schonungslos ausgenutzt wurden. So kam am Ende doch noch ein deutlicher Sieg zustande, der allerdings um ein paar Tore zu hoch ausfiel, denn so schlecht war die junge HSV-Truppe, über den gesamten Spielverlauf gesehen, nicht. Fazit: In Anbetracht der Personalsituation zeigte die Mannschaft eine gute, vor allem kämpferisch starke Leistung. Positiv zu werten ist auch, dass das Team nach der Schwächephase Mitte der zweiten Halbzeit auch mental in der Lage war, das Heft wieder in die Hand zu nehmen.

 

Tor:
N. Beuttenmüller
P. Junghans
J. Marx


Feld:
L. Huffer (10/6 Tore/davon 7m), L. Reuter (6), A. Mogendorf (5), J. Schmitt (4), T. Steinert (3), P. Vidojevic (2), D. Ufer (1), W. Weiler (1), M. Bickendorf, T. Cordts, D. Rief

TV Arzheim – TS Bendorf III 24:21 (13:8)

 

Eine in der ersten Halbzeit sehr stark aufgelegte Defensive des TV Arzheim legte den Grundstein für den Sieg gegen TS Bendorf III. Die im ersten Durchgang erarbeitete Führung wurde in der zweiten Halbzeit bis zum Schlusspfiff verwaltet. Von Spielbeginn an war die starke Defensivarbeit beider Teams zu erkennen, erst nach 4 Minuten wurde mit dem Erzielen von Toren begonnen. Während der TVA immer öfter Lücken in der Abwehr des Gegners fand, wurde die eigene Abwehrarbeit nie vernachlässigt. Dadurch konnte sich die Arzheimer Schritt für Schritt weiter absetzen. Die lediglich 8 Gegentore zeigen die starke Abwehrleistung. Die Ansage des Trainerteams in der Halbzeitpause weiterhin eine konzentrierte Abwehr und einen genauso konsequenten Angriff zu spielen, wurde in der Folge nicht beachtet. Trotz der fehlenden Kampfbereitschaft und Konzentration in der Abwehr gelang es den Gegner immer auf einem Abstand von 3 Toren zu halten. Dies gelang unteranderem durch stark gehaltene Bälle des in der zweiten Halbzeit eingewechselten Torwarts Jannik Marx und dem sicheren Verwandeln der 7 Meter. Mit diesem Sieg befindet sich der TV Arzheim wieder auf Schlagdistanz zum ersten Platz.

 

Tor:
N. Beuttenmüller
P. Junghans
J. Marx


Feld:
L. Huffer (11/6), L. Reuter (6), P. Vidojevic (2), T. Steinert (2), A. Mogendorf (2), D.Ufer (1), M.Müller, W. Weiler, M. Arent, A. Korn, T. Cordts

HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler - TVA 20:31 (10:15)

 

Zum Auswärtsspiel beim Tabellenletzten von der Spielgemeinschaft Sinzig/Remagen/ Ahrweiler fuhr die Mannschaft mit einigen Spielern, die an diesem Spätnachmittag einen unausgeschlafenen Eindruck hinterließen bzw. nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren. Kurz vor Beginn des Spiels fiel dann auch noch Abwehrchef Jens Schmitt mit Rückenbeschwerden aus. Die Chronologie des recht ereignislosen Spiels ist schnell erzählt: Von Beginn an bestimmte das TVA-Team das Spielgeschehen, ohne sich jedoch deutlich vom Gegner absetzen zu können. Das lag vor allem an der unorthodoxen Spielweise der HSG-Angreifer, auf deren langgezogene Angriffe sich die Abwehr nie richtig einstellen konnte. Auch die sonst so sicheren Torleute des TVA hatten nicht ihren besten Tag erwischt. So plätscherte das Spiel in der ersten Halbzeit dahin, ohne dass die Gäste ernsthaft in Gefahr gerieten, die Punkte in Sinzig lassen zu müssen. Vor allem bei den agilen, treffsicheren Außenspielern Andreas Mogendorf (9 Tore) und Leon Huffer (8/1 Tore) konnten sich die Trainer, Mitspieler und mitgereiste Fans bedanken. Auch die recht aggressive Spielweise einiger Akteure des Heimteams (Zeitstrafenverhältnis 5:1) sowie unangebrachte Äußerungen gegnerischer Zuschauer brachten die Mannschaft nicht aus dem Konzept. So gestaltete sich die zweite Halbzeit zu einem Spiegelbild der ersten, was sich auch fast exakt am Schlussergebnis ablesen lässt. Fazit: Eine durchschnittliche Leistung reichte der Mannschaft heute, um einen relativ schwachen Gegner sicher zu beherrschen.

 

Tor:
N. Beuttenmüller
P. Junghans
J. Marx


Feld:
A. Mogendorf (9), L. Huffer (8/1), L. Reuter (5), A. Korn (2), T. Steinert (2), M. Arent (1), M. Müller(1), D. Rief (1/1), D. Ufer (1), P. Vidojevic (1)

TVA – TV Güls II 29:31 (16:12)

 

Ein denkwürdiges Spiel fand mit der Begegnung gegen die zweite Vertretung des TV Güls statt, die mit zahlreichen Junioren-Spielern aus der ersten Mannschaft sowie der A-Jugend angetreten war. Die Mannschaft um Trainer Zenz war jedenfalls gewarnt und entsprechend motiviert ging die Arzheimer Sieben diese schwere Aufgabe an. Zunächst sah es auch so aus, als würden die Gülser das Spiel beherrschen, denn schnell lag die TVA-Truppe mit 0:3 im Hintertreffen, da sich die Abwehr noch nicht auf den individuell starken Gülser Rückraum eingestellt hatte. Dies gelang mit zunehmender Spieldauer jedoch immer besser. Zudem war Torwart Marx zwischen den Pfosten ein sicherer Rückhalt. Das Team holte Tor um Tor auf und kam über den 3:3-Ausgleich beim 14: 8 zur höchsten Führung der ersten Halbzeit, an deren Ende man mit einem deutlichen 16:12 in die Pause ging. Wer nun gedacht hatte, dass sich die verbandsligaerfahrenen Gäste noch einmal aufbäumen würden, sah sich getäuscht. Der bis dahin starke TVA-Angriff fand immer wieder Lücken in der Gästeabwehr und beherrschte bis zur höchsten Führung (28:21) in der 52. Spielminute (!) Ball und Gegner. In der Halle zweifelte wohl niemand mehr daran, dass der TVA an diesem Abend als Sieger vom Platz gehen würde. Was dann jedoch geschah, konnten selbst die eigentlich schon besiegten Gülser kaum glauben: Aufgrund vieler überhasteter, mitunter auch unglücklicher Würfe sowie technischer Fehler der Arzheimer Angreifer (bedingt durch konditionelle Defizite?) gelang es den Gästen, innerhalb kürzester Zeit durch zahlreiche Tempogegenstöße Tor um Tor aufzuholen. Beim Stand von 29:27 nahm Trainer Zenz eine Auszeit, doch auch dies half nicht mehr - die Gülser erzielten noch einmal vier Tore in Folge zum 29:31-Endstand! Fazit: In der Schlussphase zeigte sich, dass die Mannschaft noch nicht clever genug ist, einen deutlichen Vorsprung mit langen Angriffen über die Zeit zu bringen. Allerdings wurde auch – zumindest bis zur 52. Minute - deutlich, dass der TVA in diesem Jahr über eine starke Truppe verfügt, die sich spielerisch und kämpferisch vor keinem Gegner der Landesliga zu verste-cken braucht. Dieses denkwürdige Spiel wird Spielern wie Zuschauern wohl noch lange in Erinnerung bleiben!

 

Tor:
N. Beuttenmüller
P. Junghans
J. Marx


Feld:
L. Reuter (8), L. Huffer (6/2), A. Mogendorf (5), A. Korn (4), J. Schmitt (4), D. Ufer (1), P. Vidojevic (1), D. Rief, T. Steinert, W. Weiler

TVA – TV Moselweiß 26:24 (13:12)

 

Einen knappen, aber sehr wichtigen Sieg im Kampf um die Tabellenspitze konnte die Herrenmannschaft beim Spiel gegen den TV Moselweiß für sich verbuchen! Ohne Trainer Zenz (Urlaub) und Torjäger Luca Reuter (beruflich verhindert) trat die TVA-Sieben gegen die erfahrene, kampfstarke Mannschaft von der anderen Rheinseite an. Es wurde die erwartet enge Partie! In der ersten Halbzeit des Spiels, das von Schiedsrichter Freese sicher geleitet wurde, konnte sich keines der beiden Teams mit mehr als zwei Toren vom Gegner absetzen. Hier zeigte sich, dass die TVA-Offensive mit der defensiven und sehr kompakten Gästeabwehr, hinter der ein oberligaerfahrener Keeper stand, nur schlecht zurechtkam. Tore fielen meist durch Tempogegenstöße oder durch, von Routinier Andreas Mogendorf sicher verwandelte Strafwürfe, die aus erfolgreichen 1:1-Aktionen resultierten. Zudem zeigte sich, dass es in der offensiv ausgerichteten Abwehr des TVA noch zu viele Lücken für die erfahrenen Moselweißer Angreifer gab. In der Halbzeitpause nahm man sich vor, diese Schwächen abzustellen. Dies gelang jedoch zunächst nicht, denn die Gäste konnten sich bis zur 40. Minute beim 15:18 auf drei Treffer absetzen. Nun aber bekam die TVA-Abwehr den Moselweißer Rückraum zunehmend besser in den Griff und es gelang nun der Defensive, noch mehr Bälle des gegnerischen Angriffs abzufangen und in schnelle Tore umzumünzen. Einmal noch gingen die Gäste, bedingt durch einige unkonzentrierte Würfe des TVA, mit 23:24 in Führung, doch dann gelangen den Gastgebern noch drei Tore in Folge. Dabei war es Youngster Till Steinert vorbehalten, kurz vor Schluss den erlösenden und umjubelten 26. Treffer zu erzielen. Fazit: Sehr positiv ist zu vermerken, dass sich das junge Team des TVA auch durch Rückstände nicht aus dem Konzept bringen ließ. Fehler einzelner wurden mit großem kämpferischem Einsatz wettgemacht, sodass ein knapper, im Endeffekt aber verdienter Sieg auf der Habenseite stand!

 

Tor:
P. Junghans
N. Beuttenmüller


Feld:
A. Mogendorf (10/7), M. Hrobarsch (5), L. Huffer (3), M. Arent (2), J. Schmitt (2), T. Steinert (1), D. Ufer (1), P. Vidojevic (1), A. Korn, M. Müller, D. Rief, W. Weiler

TV Arzheim – HSG Römerwall II 20:15 (13:6)

 

Eine in der ersten Halbzeit außergewöhnlich starke Arzheimer Defensive und zwei prima aufgelegte Torhüter sorgten am Sonntagnachmittag dafür, dass der TVA die Tabellenspitze der Landesliga erneut für sich beanspruchen konnte.
Trainer Dirk Zenz hatte seine Starting-7 vor Spielbeginn vehement auf aktives Verteidigen getrimmt – was dafür sorgte, dass man die Gäste aus Bad Hönningen zwischenzeitlich mit 9:1 in Rückstand bringen konnte. Dieser Spielstand ist gerade insofern bezeichnend, als dass der TVA keineswegs drückend überlegen war. Auch die Abwehr der HSG Römerwall stand zwischenzeitlich sicher wie ein eben solcher, sodass der oben genannte Spielstand erst nach 17 Minuten erreicht war. Torwart Jannik Marx konnte der agilen Arzheimer Defensive jedoch in brenzligen Situationen lange Zeit sehr viel Sicherheit geben, da er auch die seltenen nahezu 100%-prozentigen Torchancen des Gäste-Angriffs parieren konnte.
In Hälfte Zwei sahen die Zuschauer dann ein nahezu umgekehrtes Bild:
Bis zur 46. Spielminute gelang dem TVA lediglich ein einziger Treffer, während die HSG Römerwall auf 2 Tore verkürzen konnte (14:12). In einer an Zeitstrafen reichen Partie vergaben die Arzheimer Schützen gleich fünf Siebenmeter in Folge, ehe die nötige Sicherheit wieder Einzug in das Angriffs- (und Abwehr-)Spiel fand. Mit der Einwechslung von Torhüter-Neuzugang Patrick Junghans bewies Trainer Dirk Zenz zudem in der Schlussphase sein Aufstellungs-Geschick. Der Torwart kassierte in den letzten 11 Spielminuten kein einziges Gegentor – obwohl die HSG buchstäblich aus allen Rohren auf das Arzheimer Tor feuerte. Der 2. Heimsieg des TVA wurde in der stimmungsreichen Schlussviertelstunde schließlich von wieder treffsicheren Gastgebern und deren (heute) unüberwindbarem Keeper eingefahren.

 

Tor:
J. Marx, P. Junghans
N. Beuttenmüller


Feld:
L. Huffer (5), A. Mogendorf (5), L. Reuter (4), T. Steinert (3), D. Ufer (1), W. Weiler (1), A. Korn (1), M. Müller, P. Vidoserbic, T. Cordts, D. Rief

SSV Wissen – TV Arzheim 33:27 (13:12)

 

Mit einer deutlichen Niederlage kehrte das neu formierte Herrenteam von der langen Fahrt aus Wissen zurück!
Im hohen Westerwald traf die Mannschaft auf einen Gegner, der von Beginn an zeigte, dass er dem Tabellenführer die Punkte nicht kampflos überlassen wollte. Vor allem mit dem starken Halblinken der Gastgeber hatte die Abwehr, wo sich unter anderem das Fehlen der Routiniers Schmitt und Ufer negativ bemerkbar machte, von Beginn an große Probleme. Da es auch im Angriff nicht rund lief, wo zu viele unnötige technische Fehler gemacht wurden und man sich zum Teil halbherzige Würfe nahm, geriet die Mannschaft schnell in Rückstand, der sich bis ca. acht Minuten vor Ende der Halbzeit auf 12:6 Tore (!) kontinuierlich vergrößerte.
Dann jedoch hatte das Team von Trainer Zens seine beste Phase: Durch Umstellungen in der Abwehr und konsequentere Chancenverwertung im Angriff gelang es, den großen Vorsprung der Gastgeber zur Pause fast zu egalisieren. Hier tat sich vor allem Newcomer Till Steinert hervor, der mit drei schnellen Toren innerhalb kürzester Zeit wieder für den Anschluss sorgte.
In der Pause wurde die Mannschaft noch einmal neu eingestellt, doch leider gelang es nicht, die Euphorie der letzten Minuten aus der Kabine auf das Spielfeld mitzunehmen.
Die zweite Halbzeit war fast ein Spiegelbild der ersten: Der SSV baute seinen knappen Vorsprung mit zunehmender Spielzeit wieder aus, nur fehlte diesmal das Aufbäumen des Teams aus der ersten Halbzeit, das es gebraucht hätte, um das Blatt noch zu wenden, obwohl Neuzugang Patrick Junghans im Tor in dieser Phase eine gute Leistung zeigte, jedoch gegen viele freie Würfe und Tempogegenstöße machtlos war. Näher als zwei Tore (beim 22:20) kam der TVA nicht mehr an den Gegner heran. Zum Schluss stand eine deutliche, auch in der Höhe verdiente Niederlage.
Fazit: Um die kommenden, schweren Aufgaben gegen Römerwall und in Urmitz zu bewältigen, bedarf es einer deutlichen Steigerung, sowohl im Angriff (14 Fehlwürfe und 15 technische Fehler waren deutlich zu viel!) als auch in der Abwehr, wo unter anderem das Zusammenspiel im Mittel-block verbessert werden muss. Zudem mahnte Trainer Zens eine höhere Trainingsbeteiligung an.

 

Im Tor: N. Beuttenmüller, P. Junghans, J. Marx
Im Feld: L. Reuter (5), M. Hrobarsch (5/2), P. Vudojevic (5/2), T. Steinert (4), M. Arent (3), D. Rief (2/2), T. Corts (1), A. Korn (1), W. Weiler (1), M. Müller

 

TV Arzheim - TV Welling II 37:18 (15:07)

 

Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt in Montabaur, konnte der TVA sich auch im ersten Heimspiel der Saison gegen den TV Welling II deutlich mit 37:18 durchsetzen. Von der ersten Minute an versuchte der TVA mit verschiedenen Spielabläufen Struktur in das Angriffsspiel zu bekommen, was aber zu Beginn nicht gut funktionierte. Dennoch ging man direkt in Führung und baute diese während des ganzen Spiels stetig aus. Trainer Dirk Zenz nutzte den erarbeiteten Vorsprung, um die ehemaligen A-Jugendlichen mehr ins Spiel einzubeziehen. Mit einem 15:7 ging es dann in die Kabinen.

Nach dem Wechsel blieb das Spiel allerdings zuerst zerfahren und langsam. Den Gästen aus Welling fiel gegen die kompakte Defensive des TVA wenig ein. In den letzten 15 Minute hatte der TVA gegen die konditionell bereits angezählten Wellinger dann leichtes Spiel. Am Ende gewann der TVA souverän mit 37:18. Mit diesem Ergebnis verweilt der TVA weiterhin an der Tabellenspitze der Landesliga und hat zudem noch das Torverhältnis verbessert.

 

Tor:
J. Marx, N. Beutenmüller

Feld:
M. Hrobarsch (8), A. Mogendorf (7), M. Arent (6), T. Cordis (4), L. Reuter (4), D. Ufer (2), P.
Vidojevic (2), A. Korn (1), L. Huffer (1), M. Müller (1), T. Steinert (1), W. Weiler

HSG Westerwald – TV Arzheim 27:45 (10:23)

 

Zahlreiche mitgereiste ArzheimerInnen sahen zum Saisonauftakt in Montabaur einen offensiv stark aufspielenden TVA, der lediglich in der ersten Spielminute in Rückstand geriet und von da an ununterbrochen auf der Siegerwelle schwamm: Die Führung gegenüber der quantitativ schwächer aufgestellten Gastgeber (die Arzheimer reisten mit 16 Spielern an) wurde ab dem 2:2 in der 5. Minute kontinuierlich ausgebaut. Defizite zeigten sich jedoch sowohl in der Defensivarbeit als auch im oftmals überhasteten und dadurch ineffizienten Angriffsspiel des TVA. Der eine oder andere Angriff auf das Westerwälder Tor wurde zu hektisch abgeschlossen, was vor allem in der zweiten Spielhälfte Konter nach sich zog, gegen die Torhüter Beutenmüller machtlos war. Darüber hinaus ließ man eben jenen auch in der normalen Deckungsarbeit in Hälfte Zwei zu häufig alleine.
Trainer Zenz zeigte sich nach dem Auftaktsieg demzufolge zwar glücklich über die vorläufige Eroberung der Tabellenspitze, mahnte aber auch zu deutlich mehr Konzentration in den kommenden Wochen.

 

Tor:
J. Marx, N. Beutenmüller
Feld:
L. Reuter (11), A. Mogendorf (8), P. Vidojevic (7), M. Hrobarsch (4), M. Arent (4), T. Steinert (4), D. Ufer (3), J. Schmitt (2), A. Korn (1), M. Birkendorf (1), W. Weiler, L. Huffer