Saison-Rückblick Herren, Verbandsliga 2016/17

 

Saison-Rückblick Herren, Verbandsliga 2016/17 Schon bald nach der erfolgreichen Saison in der Landesliga und dem damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsliga stieß mit Christian „Zeitzi“ Welsch ein junger, motivierter und talentierter Spielertrainer mit Rheinland-Liga-Erfahrung zum Team. Alle arrivierten Spieler und Neuzugänge des großen Kaders zogen von Beginn an hervorragend mit und waren top-motiviert, was natürlich dem neuen Übungsleiter den Einstieg ungemein erleichterte. Im Verlauf der Saison bildete sich durch dieses Teamwork eine homogene Einheit, und auch Spieler, die aushalfen oder nach Verletzungen wieder zur Mannschaft stießen, wurden sehr schnell in das Mannschaftsgefüge integriert. Ein gutes Beispiel dafür war das Turnier in Welling, bei dem auch viele auswärtige Gastspieler zum Einsatz kamen.

Vor allem die Kampfkraft und den Einsatzwillen des Teams muss man loben, denn viele Spiele wurden knapp gewonnen oder es sprang zumindest noch ein Unentschieden heraus. Selbst wenn ein Spiel bereits vorzeitig entschieden war, gab sich die Mannschaft nicht auf und fightete um jedes Tor (Ausnahmen: Die Auswärtsspiele in Güls und bei der HSG Römerwall)!

Dies brachte uns einen guten fünften Platz mit 23:17 Punkten in der Abschlusstabelle ein. Hätten wir, vor allem in der Schlussphase der Saison, nicht so großes Verletzungspech gehabt (kein Leistungsträger, mit Ausnahme der Torhüter und des Spielertrainers, absolvierte mehr als 75% der Spiele – siehe Saisonstatistik) , wäre auch noch eine bessere Platzierung möglich gewesen. Hier sind vor allem das - auf Grund der schwierigen Personalsituation - beeindruckende Auswärtsspiel beim damaligen Tabellenführer in Horchheim (23:25) sowie die Punktverluste in Bad Ems und Kastellaun zu nennen.

Vor allem die Heimspiele, hier ragten die hart erkämpften Siege gegen die Spitzenteams aus Römerwall, Güls und der Punktgewinn gegen Horchheim heraus, werden allen Beteiligten sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben. An dieser Stelle soll auch besonders unseren treuen Zuschauern, Fans sowie allen Helfern im Umfeld gedankt werden, die uns in den Heimspielen, aber auch bei den Auswärtsfahrten lautstark unterstützt und die Halle auf dem Steinerkopf zu einer echten „Festung“ gemacht haben!

 

Vorschau auf die kommende Verbandsliga-Saison:

 

In der kommenden Saison werden uns Jan Cassel (Bochum), Leon Huffer (Münster), Daniel Rief (Mainz) und Nils Beuttenmüller (Frankfurt) studienbedingt nicht mehr bzw. vielleicht noch als Aushilfen mit Doppelspielrecht (siehe „Ergänzungskader“) zur Verfügung stehen. Mannschaftsoldie Markus Arent hat seiner Karriere beendet und Betreuer Frank Steinert übernimmt eine Jugendmannschaft.

Das Team soll sich in der nächsten Spielzeit spielerisch weiterentwickeln und sich im Spitzenfeld der Verbandsliga etablieren. Dazu wird es sicher nötig sein, häufiger als in der abgelaufenen Saison auch auswärts zu punkten! Außerdem für dieses Ziel entscheidend sind natürlich möglichst wenige Verletzungssorgen sowie die Beibehaltung von Motivation und Teamgeist!

 

Als Neuzugang und hochwertige Verstärkung steht bislang Fabian Wolf, der vom Tabellennachbarn TV Güls zurückkehrt, fest. Darüber hinaus sollen herausragende A-Jugend-Spieler (Jasper Weiler, Alexander Johann, Chris Müller und Simon Steinert) weiter integriert bzw. an das Team herangeführt werden.

 

Der vorläufige, erweiterte Kader der Saison 17/18 hat folgendes Aussehen:

Tor: Patrick Junghans, Jannik Marx

Außen: Marius Eck, Andreas Mogendorf, Alexander Korn, Jan-Eric Kruse, Till Steinert Rückraum: Fabian Eck, Max Hrobarsch, Alexander Johann, Luca Reuter, Simon Steinert, Jasper Weiler, Christian Welsch, Fabian Wolf

Kreis: Chris Müller, Jens Schmitt, Daniel Ufer, Philipp Vidojevic

 

Ergänzungskader: Nils Beuttenmüller, Jan Cassel, Tim Cordts, Leon Huffer, Dominic Kleeschulte, Winnie Weiler

TV Arzheim - HSG Wittlich 27:22 (14:13)

 

Im letzten Saisonspiel konnten wir uns nochmal mit einem Heimsieg für die sehr gute Saison belohnen. Nach anfänglichem Abtasten setzten wir uns ab der 20. Minute langsam auf 2-3 Tore ab. Durch ein paar Unkonzentriertheiten warf der Gast den Anschlusstreffer zum 14:13 kurz vor dem Halbzeitpfiff. In der Kabine waren wir uns einig, das wir 3-4 Tore zu viel kassiert hatten und uns wieder auf unsere Stärke in der Abwehr beruhen müssen. Dies setzen wir im Anschluss in die Tat um. Zunächst konnten wir uns zu Beginn der 2. Halbzeit durch 5! verworfene 7-Meter zwischen der 30.-45. Minute nicht absetzen. Als wir unsere Chancen dann aber endlich nutzten wuchs der Vorsprung von 19:18 (45. Minute) auf Spielentscheidend 24:18 (51. Minute) an.

 

Es spielten:

Patrick Junghans, Jannik Marx (beide Tor)

 

Christian Welsch 9/1, Till Steinert 4, Jasper Weiler 4, Luca Reuter 3/1, Fabian Eck 2/1, Marius Eck 2/1, Jens Schmitt 2, Daniel Ufer 1, Jan Cassel, Jan-Eric Kruse, Andreas Mogendorf und Phillip Vidojevic

 

Das Spiel stand ganz im Zeichen des Abschiednehmens und Danksagungen. Abschied nehmen wir von folgenden Teammitgliedern: Jan Cassel, Leon Huffer, Daniel Rief (studienbedingt), Markus Arent (Karriereende), Frank Steinert (neues Traineramt innerhalb des Vereins). Herzlichen Dank an unsere fleißigen Damen Franziska Junghans (Zeitnehmerin) und Vanessa Müller (Fotografin).

Foto: Vanessa Justine Müller - Am Ball meist nur unfair zu stoppen Fabian Eck der bei seinem besten Saisonspiel klug Regie führte und selbst Torgefahr ausstrahlte.

29:26 - Niederlage beim Verfolger HSG Bad Ems/Bannberscheid II tut den Herren nicht weh!

 

Die Karten waren bereits vor unserem letzten Auswärtsspiel der Saison zu unseren Ungunsten verteilt, denn ohne acht wichtige Spieler, davon viele aus der Stammformation, mussten wir bei der Reserve der HSG Bad Ems/Bannberscheid, die einige Routiniers im Rückraum einsetzen konnte, antreten. Aus dem Aufgebot gegen Horchheim fehlten zudem noch Linksaußen Andreas Mogendorf, Kreisläufer Jens Schmitt und Rechtsaußen Till Steinert. Dafür konnte Alex Korn wieder mitwirken (mit Tapeverband) und er machte seine Sache ausgesprochen gut! Auch Max Hrobarsch ging angeschlagen ins Spiel. Zu seinem ersten Einsatz kam nun auch Youngster Alexander „Johnny“ Johann, doch ein Tor wollte dem Talent noch nicht gelingen. Erstmals liefen auch Vater und Sohn Weiler gemeinsam auf, aber leider kam Winni nicht zum Einsatz. Vielleicht dürfen wir dies in einem der letzten beiden Saisonspiele noch erleben…

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Trotz der vielen Ausfälle lief der Ball im Angriff ziemlich gut. Unsere Auslösehandlungen führten oftmals zu Torerfolgen und wir hatten im ersten Abschnitt nur wenige Fehlwürfe.

Im Gegensatz dazu stand die Defensive gegen die cleveren Altstars der Gastgeber, die uns mit ihrer behäbigen Spielweise förmlich einlullten, leider fast das ganze Spiel nicht. Hier fiel das Fehlen vieler starker Abwehrspieler „aus der ersten Reihe“ stark ins Gewicht: Es wurde wenig geschoben, ausgeholfen und noch weniger beherzt zugepackt! Die 29 Gegentore waren eher eine logische Konsequenz unserer schlechten Abwehrleistung als dem guten Angriffsspiel des Gegners geschuldet. Ein Beleg für die harmlose Abwehrleistung war zudem, dass wir uns lediglich eine Zeitstrafe im gesamten Spiel einhandelten!

So kam es, dass wir ständig einem Rückstand, der meistens 2-4 Tore betrug, hinterherliefen und erst kurz vor dem Halbzeitpfiff durch unseren mit Abstand stärksten Angreifer an diesem Tag, Spielertrainer „Zeitzi“ Welsch, der insgesamt neunmal einnetzte, zum 14:14-Ausgleich kamen. Zudem gelang es Torwart-Routinier Patrick Junghans, gleich zwei Strafwürfe abzuwehren!

Allerdings bot sich auch in der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Die Gastgeber übernahmen die Initiative und lagen ständig in Front. Daran konnte auch eine ständige Manndeckung gegen den Halbrechten der HSG nicht viel ändern. Der höchste Rückstand war beim 26:20 in der 48. Minute erreicht. Nach dem 27:24 (56. Minute) durch den spielstarken Jasper Weiler kam noch einmal Hoffnung bei uns und den Fans auf, vielleicht noch etwas Zählbares von der Silberau mitzunehmen, doch eine Riesenchance konnte in dieser Phase leider nicht genutzt werden. Auch fielen ausgerechnet in diesen Spielabschnitt zwei zumindest fragwürdige Entscheidungen der ansonsten sehr starken Schiedsrichter gegen uns, aber diese waren sicher nicht spielentscheidend.

 

Fazit:

Eine Niederlage, die uns nicht weh tut, denn die HSG kann uns, auch nach ihrem Sieg, nicht mehr einholen. Andererseits ist auch nicht damit zu rechnen, dass wir uns noch auf Platz vier verbessern können. Die letzten beiden Heimspiele am 01. 04. und am 22.04.beim Abschluss gegen die akut abstiegsbedrohten Wittlicher hätten also lediglich noch statistischen Wert, würde nicht am Samstag (Anpfiff um 19.30 Uhr) der Mitaufsteiger, Tabellenführer und designierter Meister, der TV Moselweiß zum dritten Lokalderby seine Visitenkarte auf dem Steinerkopf abgeben!!! Hierfür hat sich die Mannschaft vorgenommen, noch einmal alles zu geben, um nach dem TV Güls und der TuS Horchheim auch dem dritten Lokalkonkurrenten ein Bein zu stellen!

Wir wollen den Moselweißern noch einmal einen heißen Tanz bieten und benötigen dafür unbedingt die Unterstützung aller Fans und Freunde unseres Teams!!! Also bis Samstag auf dem Steinerkopf!!!

 

Für den TVA spielten:

Tor: , J. Marx, P. Junghans

Feld: C. Welsch (9), J. Weiler (5), J. Cassel (3), M. Eck (3), A. Korn (3), D. Ufer (2/1 Tore/davon 7m), M. Hrobarsch (1/1), F. Eck, A. Johann, D. Rief und W. Weiler

30:30 (17:17) – Teuer erkämpfter Punkt im dramatischen Derby gegen die TuS Horchheim!

 

Erneute Lokalderby-Stimmung auf dem Steinerkopf: Zum zweiten Heim-Duell gegen einen Koblenzer Rivalen kam der Tabellenzweite, die TuS aus Horchheim, die sich durch einen Auswärtssieg noch ihre kleine Chance auf den Meistertitel erhalten wollte, zum drittletzten Heimspiel zu uns. Unser Ziel war natürlich, den Heimnimbus zu wahren und erneut, wie beim Erfolg über Güls vor zwei Wochen, den Kampf an der Tabellenspitze weiter zu beeinflussen! Ohne die bereits verletzten Haupttorschützen Luca Reuter, Kapitän und Spielmacher Phillip Vidojevic, Linksaußen Tim Cordts und Allrounder Fabian Eck starteten wir in das Derby. Aufgrund der vielen Ausfälle rückte zum ersten Mal auch der erst 17-jährige, talentierte B-Jugendliche Alexander „Johnny“ Johann in den Kader, um erstmals Verbandsliga-Luft zu schnuppern.

Im Gegensatz zu den letzten Spielen starteten wir diesmal besser in die Partie und erzielten durch einen Tempogegenstoß, den Jens Schmitt sicher zum 1:0 abschloss, das erste Tor des Spiels. Nach dem Ausgleich durch Max Hrobarsch zum 2:2 begann die Gala von Routinier Markus Arent, der für Luca Reuter in die Startformation gerückt und in den ersten 15 Minuten (Spielstand 10:11) mit fünf Toren klar der beste Mann auf dem Feld war. Er hielt uns im Spiel, da die Abwehr doch einige Schwierigkeiten mit den groß gewachsenen Angreifern, insbesondere dem Horchheimer Haupttorschützen Arthur Glaubetz (10 Treffer!) hatte. Der Spielstand in dieser sehr schnellen, intensiven Partie blieb immer knapp! In der 25. Minute gelang es den Gästen jedoch erstmals, sich mit drei Treffern auf 13:16 abzusetzen. Obwohl wir danach noch eine Zeitstrafe kassierten, gelang es uns durch schnelle Treffer von Daniel Ufer (TG) und vor allem Max Hrobarsch, der noch dreimal einnetzte, mit einem 17:17 in die Halbzeitpause zu gehen.

Auch nach dem Wiederanpfiff durch die sehr sicher leitenden Mülheimer Schiedsrichter blieb das Spiel zunächst lange ausgeglichen. Die Abwehr samt Torhüter stand minütlich besser (…das wir uns in der Pause nach 17 Gegentoren im ersten Abschnitt auch zum Ziel gesetzt hatten!), was dazu führte, dass wir uns in der 49. Spielminute erstmals eine 3-Tore-Führung herauswerfen konnten! Kurz vorher ereilte uns jedoch erneut das Verletzungspech: Sowohl Alex Korn (Bänderdehnung bzw. -riss) und kurz danach auch noch Markus Arent (Verdacht auf Kreuzbandriss und Meniskusschaden) verletzten sich schwerwiegend und konnten nicht mehr eingesetzt werden! Aufgrund der nun fehlenden Wechselalternativen im Rückraum fehlte uns die notwendige Frische, um uns entscheidend absetzen zu können. So kamen die Gäste nochmals gefährlich auf und konnten in der 57. Minute erneut ein Tor vorlegen, kassierten aber bei unserem folgenden Angriff eine Zeitstrafe. Diesen Vorteil erkannte Spielertrainer Christian Welsch am schnellsten: Nach einem Freiwurf machte er Druck, band seinen Gegenspieler und ging auf „Nummer sicher“, indem er seinen völlig freistehenden Rechtsaußen Till Steinert anspielte, der souverän zum Ausgleich einnetzte. Die letzten Angriffsversuche der dezimierten Horchheimer vereitelte die Abwehr mit vereinten Kräften!

 

Fazit:

Ein absolut leistungsgerechtes Unentschieden gegen den designierten Vizemeister in einem mitreißenden, torreichen und gut geleiteten Spiel sowie einem lautstark mitgehenden Publikum, das einmal mehr voll auf seine Kosten kam! Spielertrainer „Zeitzi“ Welsch nach dem Spiel: „Großes Kompliment an die Mannschaft! Mit den verbleibenden Spielern eine solche Leistung auf das Parkett zu zaubern – Hut ab!“ Hervorzuheben ist noch die unglaubliche Kaltschnäuzigkeit von Max Hrobarsch vom 7m-Punkt und die zwei wichtigen Tore durch Till Steinert in der Schlussphase!

Es hätte alles gepasst, wären da nicht die beiden schlimmen Verletzungen von Markus und Alex gewesen! Die Mannschaft und sicher auch alle Fans wünschen gute Besserung! Nach dem unglaublichen Verletzungspech in den letzten beiden(!) Wochen ist für die noch ausstehenden drei Partien, u. a. im Heimspiel gegen den Tabellenführer und Mitaufsteiger aus Moselweiß nun noch einmal der besondere Teamgeist der Mannschaft gefragt! Unser letztes Auswärtsspiel führt uns übrigens am kommenden Samstag (25.03.) zum direkten Verfolger nach Bad Ems. Anwurf in der Halle auf der Insel Silberau wird um 17.00 Uhr sein!

 

Für den TVA spielten:

 

Tor: , J. Marx, P. Junghans

Feld: M. Hrobarsch (8/5 Tore/davon 7m), C. Welsch (6), M. Arent (5), T. Steinert (3), J. Cassel (2), J. Schmitt (2), J. Weiler (2), A. Mogendorf (1), D. Ufer (1), M. Eck, A. Johann und A. Korn

20:20 (10:09)– TVA-Herren lassen Punkt beim Tabellenletzten in Kastellaun liegen!

 

Das dritte Spiel der „Englischen Woche“ bescherte uns ein Auswärtsspiel beim Tabellenletzten, der zweiten Mannschaft der HSG Kastellaun/Simmern. Nach den letzten Erfolgen sollte uns dieser Gegner eigentlich auch keine großen Probleme bereiten, war zu vermuten, auch wenn es sich um ein Auswärtsspiel handelte und wir leider mit Luca Reuter erneut auf unseren Goalgetter verzichten mussten. Spielmacher und Abwehrchef Phillip Vidojevic ging zudem angeschlagen ins Spiel und verletzte sich zu allem Übel schon nach wenigen Minuten am Knie, sodass ein Weiterspielen nicht mehr möglich war!

 

Wie schon so oft hatten wir zu Beginn Startschwierigkeiten und mussten erst einmal einem Rückstand hinterherlaufen, weil wir erneut zu viele Chancen liegen ließen und zu wenig Druck auf die Nahtstellen in der gegnerischen Abwehr ausübten. Einzig Jan Cassel (4 Tore) präsentierte sich mit einer guten Trefferausbeute! Die Abwehr agierte allerdings, trotz umformiertem Mittelblock, recht ordentlich. Lediglich mit dem HSG-Haupttorschützen Jan Müller, der in der ersten Hälfte quasi als „Alleinunterhalter“ unglaubliche 9 der zehn gegnerischen Tore erzielte, kamen wir überhaupt nicht zurecht. Allerdings konnten sich unsere beiden Torhüter Patrick Junghans und Jannik Marx ein ums andere Mal auszeichnen. So gingen wir mit einem Tor Rückstand (10:9) in die Halbzeit.

Auch im zweiten Abschnitt liefen wir meist einem Rückstand hinterher. Eine 3-Tore-Führung der Gastgeber (16:13 in der 41. Minute) konnten wir mit drei Toren in Folge zum 16:16 wieder ausgleichen und nach zwei Toren von Jasper Weiler und Andreas Mogendorf erstmals in dieser Halbzeit in Führung gehen (18:19, 54. Minute). Wie so oft in dieser Saison wurde es zum Ende hin noch einmal dramatisch: Eine Minute vor Schluss gelang Daniel Ufer erneut die Führung zum 19:20! In der Schlussminute hatten wir dann noch zweimal (!) die Chance, die Partie zu unseren Gunsten zu entscheiden, doch der ansonsten gut leitende Schiedsrichter Christian Wagner, der das Spiel jederzeit im Griff hatte, pfiff fragwürdigerweise sowohl einen Tempogegenstoß als auch den letzten Wurf von Linksaußen Andreas Mogendorf wegen angeblichen Stürmerfouls zurück! Prompt mussten wir dann noch den Ausgleichstreffer durch das zehnte Tor von Jan Müller zum verdienten Ausgleich hinnehmen.

 

Fazit:

Ein eigentlich unnötiger Punktverlust, der uns allerdings nicht sehr weh tut, denn unseren fünften Tabellenplatz werden wir wohl nicht mehr verbessern können und zum Sechstplatzierten haben wir ein beruhigendes Polster!

Zum Schluss noch ein Dank an unsere Keeper dafür, dass die Gastgeber lediglich zwei ihrer fünf Strafwürfe verwandeln konnten! Ansonsten hätten wir wohl mit leeren Händen die Heimreise aus dem Hunsrück antreten müssen! Positiv und sehr selten: Erstmals konnten sich alle eingesetzten Feldspieler in die Torschützenliste eintragen!

 

Für den TVA spielten:

 

Tor: P. Junghans, J. Marx

Feld: J. Cassel (4), P. Vidojevic (3/3 Tore/davon 7m), M. Hrobarsch (2), A. Mogendorf (2), J. Weiler (2), M. Arent (1), F. Eck (1), A. Korn (1), J. Schmitt (1), T. Steinert (1), D. Ufer (1)und C. Welsch (1)

26:25 (11:13) - Zittersieg gegen Verfolger GW Mendig!

 

Lediglich zwei Tage nach dem überragenden Erfolg im Lokalderby gegen die Gülser kam das Team des HVR-Vorsitzenden Hermann-Josef „Hermi“ Häring zum Nachholspiel auf den Steinerkopf. Würde es die TVA-Sieben schaffen, die Spannung auch gegen den vermeintlich schwächeren Gegner hochzuhalten? Aus dem Hinspiel war man aufgrund der deutlichen Niederlage nach desolater Schlussphase jedenfalls gewarnt!

Obwohl sich die Mannschaftsaufstellung im Vergleich zum Sonntagsspiel leicht verändert zeigte – für die verhinderten Till Steinert und Daniel Ufer rückten Daniel Rief und Jasper Weiler nach – bot sich zu Beginn des Spiels ein ähnliches Bild wie beim Güls-Spiel: Die Mannschaft kam gegen den robusten und sehr erfahrenen Rückraum der Gäste, die zudem über einen kräftigen Kreisläufer sowie einen schnellen und trickreichen Linksaußen (Neuzugang aus Syrien) verfügten, extrem schwer in Tritt und lief schnell einem 3-Tore-Rückstand hinterher! Daran änderte sich bis zur Halbzeit nichts Entscheidendes, sodass man mit einem 11:13-Rückstand in die Kabinen ging. Verantwortlich war dafür die erneut mangelnde Chancenverwertung bzw. Wurfauswahl (10 Fehlwürfe) gegen einen zugegebenermaßen starken Gästekeeper Beninda. Zudem erwies sich die Anzahl der technischen Fehler (9) einmal mehr als zu hoch!

In der Pause nahm man sich vor, die lediglich mit einem Auswechselspieler angetretenen Mendiger mit Tempospiel unter Druck zu setzen. Dies gelang, vor allem zu Beginn des zweiten Spielabschnitts auch hervorragend: Jasper Weiler mit einem überraschenden Wurf aus dem Rückraum, Jan-Eric Kruse mit einem artistisch abgeschlossenen Tempogegenstoß, Max Hrobarsch in Unterzahl sowie erneut Jasper Weiler aus dem Rückraum brachten die Weiß-Rot-Schwarzen erstmals in Führung (15:13, 34. Minute)! Die Gäste ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und setzten rechtzeitig nach, ja es gelang ihnen sogar, über 15:15 und 19:19 sich erneut mit drei Toren auf 20:23 abzusetzen (52. Minute). Nun aber ging endlich das Halbzeit-Konzept der Trainer auf: Bei den Mendigern ließen allmählich Kraft und Kondition nach und durch sechs Tore in der Schlussphase, darunter allein vier Tempogegenstöße sowie einem erneut ganz starken Jannik Marx zwischen den Pfosten, drehte das Team das Spiel erneut! Dem abermals nervenstarken Spielertrainer Christian „Zeitzi“ Welsch gelang in der 59. Spielminute das vorentscheidende 26:24! Dem sicheren Mendiger Strafwurfspezialisten Alexander Dick (10/7 Tore) gelang kurz vor Schluss lediglich noch der Anschlusstreffer.

 

Fazit:

Ein glücklicher Sieg in einem extrem spannenden Spiel („Das ist Handball“!), welches bei einer konzentrierteren Leistung, vor allem in der ersten Halbzeit, allen Beteiligten nicht so viele Nerven hätte kosten müssen!

 

Für den TVA spielten:

 

Tor:

J. Marx, P. Junghans

 

Feld:

C. Welsch (5), M. Hrobarsch (5/2 Tore/davon 7m), L. Reuter (4), M. Arent (3), J. Weiler (3), A. Korn (2), A. Mogendorf (2), J.-E. Kruse (1), J. Schmitt (1), J. Cassel, D. Rief und P. Vidojevic

31:27 – Begeisternder Sieg gegen Titelaspirant TV Güls – Tolle Mannschaftsleistung!

 

Nicht wiederzuerkennen war das Herren-Team im Heimspiel gegen den Tabellendritten TV Güls, der vermeintlich stärksten Mannschaft der Liga! Nach der schwachen Vorstellung im Auswärtsspiel bei der HSG Römerwall (20:28) legten die Jungs von Spielertrainer Christian Welsch den Schalter um und besiegten den hohen Favoriten, der dem Team im Hinspiel mit 19:35 die höchste Saisonniederlage beigebracht hatte, nach einer Energieleistung in der zweiten Halbzeit deutlich mit vier Toren!

Vor voller Tribüne und einer stimmungsvollen Kulisse deutete in diesem Koblenzer Derby allerdings alles auf ein ähnliches Debakel wie im Hinspiel hin, denn nach 10 Minuten führte der Gast mit 0:5! Dies lag allerdings nur an der mangelnden Chancenverwertung im Angriff – allein drei (!) Strafwürfe konnten in dieser Phase nicht verwandelt werden – und den meisten Spielern merkte man ihre Nervosität an. Dann jedoch brach Routinier Andreas Mogendorf den Bann (11. Minute) und in der Folge holte man Tor um Tor bis zum erstmaligen Ausgleich (9:9) in der 25. Spielminute auf. Hier zeigte sich, dass die von Spielertrainer Christian Welsch und Betreuer Dominik Kleeschulte eher defensiv ausgerichtete Abwehr gegen den gefürchteten Rückraum der Gülser gut zurecht kam. Immer wieder konnten Bälle erobert werden und der zwischenzeitlich eingewechselte Jannik Marx hielt, was zu halten war. Mit einem knappen 12:13 für die Gäste ging man in die Halbzeit. Negative Höhepunkte der ersten 30 Minuten waren allerdings die überflüssigen Diskussionen der Mannschaftsverantwortlichen mit den Schiedsrichtern sowie die lautstarke Beschimpfung derselben durch einige Zuschauer – das sollte bzw. darf einfach nicht mehr vorkommen!!!

Dies wurde allerdings, nach einigen beruhigenden Worten, in der zweiten Halbzeit besser. Auch hier erwischten die Gülser wieder den besseren Start und legten schnell noch zwei Tore vor, doch dieses Mal setzten unsere Jungs schneller nach. Zwar konnten die Gülser ihren Vorsprung lange verteidigen, verursacht durch einige unnötige Ballverluste und Fehlwürfe unsererseits, doch die Aufholjagd wurde in der 49. Minute belohnt: Nach dem Ausgleich zum 23:23 durch unseren sehr durchsetzungsfähigen Spielertrainer gab es kein Halten mehr! In den letzten 10 Minuten des Spiels gelang uns fast alles und den kraftlos wirkenden Gästen nahezu gar nichts mehr. Ein ums andere Mal scheiterten die Gülser Angreifer am überragenden Schlussmann Jannik Marx, der heute sein bestes Saisonspiel ablieferte! So konnten wir über die Zwischenstände 26:24 und 29:26 einen letztendlich sicheren und absolut verdienten Erfolg feiern!

 

Fazit:

Ein fast rundum gelungener Handballabend mit einem immer fairen und spannenden Spiel, wären da nicht die unschönen Szenen gegenüber den Schiedsrichtern gewesen!

Ausruhen kann sich das Team auf diesen Lorbeeren allerdings nicht, denn schon am Dienstagabend (Spielbeginn 20:30 Uhr) kommt der Verfolger GW Mendig (12:14 Punkte) zum Nachholspiel auf den Steinerkopf. Hoffen wir, dass die Mannschaft die tolle Leistung vom Sonntag bestätigen kann!

 

Für den TVA spielten:

 

Tor:

J. Marx, P. Junghans

 

Feld:

A. Mogendorf (5), L. Reuter (5), C. Welsch (5), M. Hrobarsch (5/2 Tore/davon 7m), M. Arent (3), J. Cassel (2), A. Korn (2), T. Steinert (2), P. Vidojevic (2), J.-E. Kruse, J. Schmitt und D. Ufer

20:28 - Deutliche Schlappe beim Tabellennachbarn HSG Römerwall!

 

Zum zweiten Auswärtsspiel der Rückrunde ging es fast in Bestbesetzung nach Rheinbrohl - lediglich Marius Eck und Jens Schmitt fehlten aufgrund von Verletzungen - zum Viertplatzierten, der HSG Römerwall. Im Hinspiel zeigten wir unsere bislang beste Saisonleistung und konnten die ambitionierte Mannschaft mit einem 27:24-Sieg von der Tabellenspitze stürzen. Durch einen Auswärtssieg hätten wir am heutigen, punktgleichen Gegner, bei dem der überragende Spielmacher Tim Binnes verletzungsbedingt nur sporadisch mitwirken konnte, vorbeiziehen können.

Dies war der Plan - doch es sollte leider anders kommen!

Bis zur 15. Spielminute konnten wir das Spiel bis zum Stand von 8:7 ausgeglichen gestalten und hätten, bei besserer Chancenverwertung, sogar in Führung liegen können, doch so setzten sich die Gastgeber bis zum 15:12 zur Pause mit drei Toren ab. Vor allem die starken Halbspieler der HSG, P. Bänder und P. Stuntz, bekamen wir in der ersten Halbzeit nur selten in den Griff!

Dies wäre an sich kein Beinbruch gewesen und direkt nach dem Wechsel konnten wir durch einen Tempogegenstoß sogar noch einmal auf zwei Tore verkürzen. Dann jedoch verlor das Team total die spielerische Linie: Die Fehlerquote im Angriff blieb weiter hoch und die TVA-Angreifer scheiterten reihenweise am starken Schlussmann der Römerwaller, sodass diese durch sechs Tore in Folge auf 21:13 (39. Minute) davonzogen. Damit war bereits eine Vorentscheidung gefallen, denn wir verstanden es an diesem Abend nicht, uns noch einmal dagegen zu stemmen. Die Feldspieler konnten sich noch bei Jannik Marx im Tor bedanken, der mit einigen gelungenen Paraden dafür sorgte, dass die Niederlage, an deren Höhe es nichts zu deuteln gab, nicht noch höher ausfiel.

 

Fazit:

Ein Spiel, das man möglichst schnell vergessen sollte! Lernen kann das Team daraus allerdings, dass man mit 27 (!) Fehlwürfen in 60 Minuten nur sehr schwer gewinnen kann. Vor allem die Fehlerquote beim Tempogegenstoß war sehr hoch! Hieran muss das Team unbedingt noch arbeiten!

Nun aber gilt es nach vorne zu blicken und die nächsten Aufgaben im März, u. a. mit Heimspielen gegen die drei Erstplatzierten der Tabelle, konzentriert anzugehen! Vielleicht gelingt in dem einen oder anderen Lokalderby ja eine Überraschung, denn auf dem Steinerkopf ist ja so manches möglich …

 

Für den TVA spielten:

Tor: , J. Marx, P. Junghans

Feld: L. Reuter (7/3 Tore/davon 7m), C. Welsch (3), J. Weiler (3), J. Cassel (2), M. Arent (1/1), A. Mogendorf (1), T. Steinert (1), D. Ufer (1), P. Vidojevic (1), M. Hrobarsch, A. Korn und D. Rief

Starker Schlusspurt sichert 30:27 - Auswärtssieg in Bendorf!

 

Das erste Auswärtsspiel der Rückrunde bescherte uns eine kurze Fahrt zum Tabellenachten, der zweiten Mannschaft der Turnerschaft Bendorf. Zu Saisonbeginn hatten wir das Hinspiel knapp für uns entschieden und für das Rückspiel hatten sich Trainer und Mannschaft einen Sieg fest vorgenommen. So gingen wir mit der gewohnt hohen Motivation ins Spiel.

 

Zu Beginn lief es vor allem im Angriff nicht richtig rund, denn wir brachten uns in der gesamten ersten Halbzeit durch unüberlegte, schlampig gespielte Pässe viel zu häufig um die Früchte unserer Angriffsbemühungen und machten so den Gegner unnötig stark. Allerdings fanden wir auch häufig den Weg durch die nicht sehr sattelfeste Abwehr der Gastgeber und konnten zudem einige leichte Tempogegenstoßtore erzielen. Erst in der 25. Minute gelang es dem Team beim 15:11 sich erstmals mit vier Toren etwas abzusetzen. Großen Anteil daran hatte auch Torwart Jannik Marx, der in dieser Phase einige freie Würfe parierte (u. a. zwei Siebenmeter) und so Fehler der Abwehr ausbügelte. Durch erneute Unkonzentriertheiten unsererseits konnten die Bendorfer jedoch noch zum 16:14-Halbzeitstand verkürzen!

 

Im zweiten Spielabschnitt führten wir meist mit zwei bis vier Toren, doch während einer Unterzahlsituation, fünf Minuten vor Schluss, mussten wir beim Stand von 26:26 erstmals wieder den Ausgleich hinnehmen, da wir die sehr unorthodox spielenden Hauptakteure im Rückraum der Bendorfer nie ganz in den Griff bekamen. In dieser bedrohlichen Situation nahm Betreuer Dominic Kleeschulte eine Auszeit, stellte das Team noch einmal neu ein und so gelang es zunächst Linksaußen Andreas „Mogi“ Mogendorf das Team mit zwei schnellen Toren wieder in Führung zu bringen. In der 59. Minute beim Stand von 28:27 für uns musste dann Max Hrobarsch auf die Strafbank, doch den Angriffsversuch der Gastgeber konnte die Abwehr zusammen mit dem stark haltenden und extrem motivierten Patrick Junghans im Tor vereiteln. Haupttorschütze Luca Reuter blieb es dann vorbehalten, bei drohendem Zeitspiel mit einem abgefälschten Wurf den entscheidenden und umjubelten Treffer zum 29:27 zu setzen. Zudem erzielte er zum Schluss noch das 30. Tor mit einem Strafwurf!

 

Fazit:

Heute hat es erneut zu einem, wenn auch nicht überzeugenden Sieg gereicht, doch die Mannschaft muss ihre Fehlerquote im Angriff unbedingt reduzieren und besser in der Abwehr zusammenarbeiten, wenn es bald gegen die Gegner von der Tabellenspitze geht!

Das nächste Heimspiel gegen GW Mendig wurde übrigens von Samstag auf den kommenden Sonntag verlegt! Anwurf ist bereits um 12.30 Uhr!!!

 

Für den TVA spielten:

 

Tor:

J. Marx, P. Junghans

 

Feld:

L. Reuter (8/2 Tore/davon 7m), M. Hrobarsch (4), C. Welsch (4), J. Weiler (4), A. Mogendorf (3), M. Eck (2), J. Kruse (2), A. Korn (1), T. Steinert (1), D. Ufer (1), M. Arent und J. Cassel

Foto: Vanessa Justine Müller - Andreas Mogendorf beim Sprungwurf
Foto: Vanessa Justine Müller - Max Hrobarsch und Christian Welsch in der Abwehr

23:23 – Ärgerlicher Punktverlust nach schwacher Leistung!

 

 

Im ersten Spiel der Rückrunde kam die zweite Vertretung des TV Vallendar als Tabellenvorletzter zum ersten Heimspiel des Jahres auf den Steinerkopf. Das Hinspiel hatten wir ganz knapp gewonnen und dabei viel Glück gehabt. Zudem verstärkten sich die Gäste inzwischen im Rückraum. Die Mannschaft war also gewarnt!

 

Obwohl wir in Bestbesetzung antreten konnten, hatten wir von Beginn an Probleme gegen die sicher nicht überragend besetzte Gäste-Sieben, was vor allem an der hohen Zahl technischer Fehler sowie vieler Fehlwürfe, darunter auch zwei Siebenmeter, lag. Keine Mannschaft konnte sich absetzen, und so gingen wir mit einem knappen Rückstand (10:11) in die Pause.

In der zweiten Halbzeit gelang es dann schnell, einige Toren vorzulegen und führten beim 19:16 (47. Minute) erstmals mit drei Toren. Dies war möglich, da wir im zweiten Abschnitt die Fehlerzahl im Angriff deutlich reduzieren konnten! Diese Führung hatte bis zum 22:19 in der 53. Minute Bestand, doch in der Schlussphase kamen die Gäste noch einmal heran! Beim Stand von 23:23 hatten wir noch zweimal die Chance zur Führung, doch es wurde zu schnell und unkonzentriert abgeschlossen! So mussten wir beim letzten Angriff der Vallendarer noch einmal um den Punkt zittern!

Im Endeffekt konnte sich das Team bei Schlussmann Patrick Junghans bedanken, der einige starke Paraden zeigte und so zumindest das Unentschieden sicherte.

 

Fazit:

Der erste Punktverlust auf dem Steinerkopf seit langem (15.11.2015!) war darauf zurückzuführen, dass kaum ein Spieler Normalform zeigte. Beim kommenden Auswärtsspiel in Bendorf muss eine deutliche Leistungssteigerung erfolgen, will man weiterhin in der oberen Tabellenhälfte bleiben!

 

Für den TVA spielten:

 

Tor:

P. Junghans

 

Feld:

L. Reuter (6/3 Tore/davon 7m), M. Hrobarsch (5/1), M. Eck (3), A. Mogendorf (2/1), T. Steinert (2), P. Vidojevic (2), J. Weiler (2), C. Welsch (1), J. Cassel, D. Rief, J. Schmitt und D. Ufer

Nette-Cup in Welling: Platz 5 nach drei abwechslungsreichen Spielen für die Herren!

 

Ergebnisse:

 

Gruppenspiele:

TVA – TV Welling 29:35 (13:21)

TVA – HSG Bad Ems/Bannberscheid 23:30 (10:12)

 

Spiel um Platz 5:

TVA – TS Bendorf II 30:23 (14:14)

 

Zwischen den Jahren nahm das Herrenteam am traditionellen „Nette-Cup“ des Rheinlandligisten TV Welling teil, um den Weihnachtsspeck abzubauen und um in der trainingsfreien Zeit in Form zu bleiben. Leider standen in allen drei Begegnungen des Turniers immer nur wenige Stammspieler des an sich sehr breiten Kaders zur Verfügung, so dass das Aufgebot jeweils durch einige Gastspieler aufgefüllt werden musste. Aufgrund der hervorragenden Kontakte unseres Spielertrainers stellte dies jedoch kein großes Problem dar und alle auswärtigen Spieler kamen gerne und erhielten große Spielanteile. Durch diese Konstellation stand daher auch eher der Spaß und das Kennenlernen im Zusammenspiel mit den „Neulingen“ im Vordergrund.

 

Im ersten Spiel bekamen wir es gleich mit dem Gastgeber und späteren Turniersieger aus Welling zu tun. In der ersten Halbzeit war vielen Spielern der Respekt vor dem klassenhöheren Gegner deutlich anzumerken. In der Abwehr agierte man zu defensiv und ließ so den starken Rückraum der Gastgeber oftmals frei zur Entfaltung kommen. Zudem haderten wir in manchen Situationen auch mit den sonst recht guten Schiedsrichtern, die die robuste Gangart einiger Wellinger Spieler zu wenig ahndeten. Im zweiten Spielabschnitt agierten wir nun deutlich offensiver bzw. aggressiver in der Abwehr und kamen so, vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit, zu mehreren Toren (Zwischenstände 17:22 und 19:24). Letztendlich konnte der deutliche Sieg der Gastgeber nicht verhindert werden, doch immerhin gelang uns noch etwas Resultatskosmetik.

 

Auch im zweiten Gruppenspiel gegen die Spielgemeinschaft aus Bad Ems und Bannberscheid kamen bei uns erneut einige Gastspieler zum Einsatz. Hier lief das Spiel genau anders herum: Im ersten Abschnitt boten wir dem klassenhöheren Gegner couragiert Paroli, kamen zu einigen schön herausgespielten Toren und gingen mit lediglich zwei Toren Rückstand in die Halbzeit. Anschließend hatten wir unsere stärkste Phase wieder zu Beginn des zweiten Spielabschnitts, wo es uns zweimal gelang, in Führung zu gehen (17:16 und 18:17). Dann jedoch kam ein Bruch ins Spiel und die HSG konnte Tor um Tor davonziehen. Besonders ärgerlich war das unkonzentrierte Überzahlspiel aufgrund vieler Zeitstrafen des Gegners, aus dem wir leider kein Kapital schlagen konnten! So verloren wir auch das zweite Gruppenspiel am Ende noch recht deutlich, was in der Schlussabrechnung nur Platz 3 in der Gruppe und somit lediglich das Spiel um Platz 5 bedeutete. Aus dieser Begegnung sei noch die souveräne Leistung des Schiedsrichters, der alleine pfiff, zu erwähnen!

 

Das letzte Turnierspiel gegen die zweite Vertretung der TS Bendorf sollte dann aber unbedingt gewonnen werden, um nicht sieglos aus dem Turnier zu gehen. Auch in diesem Spiel zeigte das Team zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten: Zunächst konnte aus einer sicheren Abwehr heraus viele einfache Tore erzielt werden (9:4 Führung, überwiegend über unseren Gastspieler David Lütkemeyer im TG). Im Anschluss gestalteten wir den Bendorfern das Torewerfen zu einfach und diese konnten folglich zur Halbzeit 14:14 ausgleichen. Im zweiten Durchgang besinnten wir uns wieder auf unsere Stärken in der Abwehr und kamen zum Schluss doch noch zu einem relativ deutlichen 30:23 Erfolg.

 

Fazit:

Trotz der zwei Niederlagen bei lediglich einem Erfolg und Platz 5 in der Schlussabrechnung kann man das Turnier doch als Erfolg werten. Der Spaßfaktor war hoch, Spielertrainer und Betreuer konnten sich über viele schön herausgespielte Treffer freuen und das Zusammenspiel mit den insgesamt sechs Gastspielern, die sehr häufig die Akzente setzten und auch als Haupttorschützen glänzten, klappte in allen drei Begegnungen prima – nochmals vielen Dank für euren Einsatz für den TVA!

 

 

Für den TVA spielten (Gastspieler fett gedruckt):

 

Tor:

A. Winkel (2/0 Spiele/Tore), N. Beuttenmüller (1/0), D. Kleeschulte (1/0), J. Marx (1/0)

 

Feld:

M. Arent (3/6 Spiele/Tore), J. Cassel (3/2), T. Cordts (3/3), M. Eck (3/5), J. Hommen (2/9), L. Huffer (3/8), M. Hrobarsch (1/3), A. Korn (1/0), D. Lütkemeyer (1/9), A. Mogendorf (1/6), L. Reuter (1/8), J. Schmitt (1/1), S. Steinert (2/5), T. Steinert (1/2), A. Vidojevic (1/5), C. Welsch (3/10)

29:26 – Auswärtssieg zum Abschluss der Verbandsliga-Hinrunde!

 

Zum letzten Spiel der Hinrunde mussten wir uns zu unserer längsten Auswärtstour nach Wittlich aufmachen, und dies taten wir standesgemäß mit einem Fanbus und reichlich „Verpflegung“ an Bord. Nils Beuttenmüller hatte alles generalstabsmäßig für seine Ex-Mannschaft organisiert und die Stimmung war schon auf der Hinfahrt hervorragend!

 

Beste Voraussetzungen also für den zweiten Auswärtserfolg, doch die Mannschaft tat sich mit den ersatzgeschwächten Gastgebern, die lediglich acht Feldspieler und einen Torwart aufbieten konnten, von Beginn an extrem schwer. Das Spiel im Angriff war häufig von Nervosität geprägt und in der Abwehr bekamen wir zu selten Zugriff auf die technisch guten Spieler der ausgeglichen besetzten Wittlicher. Auch sorgten einige Entscheidungen der Schiedsrichter für Unverständnis bei den TVA-Spielern und Verantwortlichen. Zum Glück jedoch stand mit Patrick Junghans ein hervorragend aufgelegter Schlussmann zwischen den Pfosten, der uns -mit zum Teil spektakulären Paraden- im Spiel hielt! Auch konnte sich das Team erneut auf Luca Reuter (allein 6/2 Tore im ersten Abschnitt) verlassen, der für die „einfachen Tore“ verantwortlich war.

So kam es, dass wir nach ausgeglichener erster Halbzeit mit einer knappen 14:13-Führung in die Kabinen gingen.

Auch nach dem Wechsel konnten wir uns lange nicht entscheidend vom Gegner absetzen, führten aber lange mit einem bis zwei Toren. Erst kurz vor Spielende (56. Spielminute) erzielte Kapitän Phillip Vidojevic, der zudem ein großes Pensum in der Abwehr ablieferte, mit dem 27:24 erstmals eine 3-Tore-Führung. Das letzte Tor markierte Joungster Jasper Weiler, der in diesem Spiel für die ganz spektakulären Treffer (Hüftwurf unter die Latte, Fast-Kempa-Tor nach langem Pass vom Kreis) zuständig war.

 

Fazit:

Kein schönes Spiel, aber ein wichtiger Sieg, der für eine Stimmung im Bus sorgte, als hätte das Team soeben die Meisterschaft errungen! Damit schlossen wir mit 12:8 Punkten - die 10-Punkte-Forderung des Trainers wurde damit übererfüllt! – und einem fünften Platz als Aufsteiger die Hinrunde ab. Wenn die Heimstärke aus der Hinrunde auch in den noch folgenden Lokalderbys gegen Horchheim, Güls und Moselweiß aufrechterhalten wird, könnte man in der Tabelle auch noch weiter nach oben schielen, denn der Tabellenführer aus Horchheim ist lediglich vier Punkte entfernt. Ob man diesen fünften Platz noch verbessern kann, hat die Mannschaft also selbst in der Hand!

 

Für den TVA spielten:

Tor: P. Junghans

Feld: L. Reuter (11/2 Tore/davon 7m), P. Vidojevic (3), J. Weiler (3), C. Welsch (3/1), D. Ufer (3), M. Hrobarsch (2), A. Korn (2), M. Arent (1), T. Steinert (1), J.Cassel, M. Eck und D. Rief

23:29 – Erneut deutliche Niederlage beim „Angstgegner“ Moselweiß!

 

Es bleibt leider dabei: Auswärts ist der TV Moselweiß für uns immer noch eine Nummer zu groß! Wieder gab es bei dem routinierten Team um Spielertrainer Andreas Thull eine klare Niederlage!

 

Das Spiel begann für uns optimal: Nach drei sehr schön herausgespielten Toren gingen wir schnell mit 3:1 in Führung. Dann jedoch riss der spielerische Faden: Dem Team unterliefen auf dem glatten Geläuf der Moselweißer Halle viele leichte Fehler und es wurde einmal mehr zu häufig zu schnell abgeschlossen, allerdings gegen einen –zugegebenermaßen- sehr gut aufgelegten Moselweißer Torwart! Dies machte die Gastgeber stark und diese gingen durch 6 (!) Tore in Folge, vor allem bedingt durch ihren starken Rückraum, den wir im gesamte Spiel nicht in den Griff bekommen sollten, ihrerseits mit 7:3 in Führung. Diese konnten die Moselweißer bis auf ein deutliches 12:6 kurz vor der Halbzeit ausbauen, bevor Jan Cassel, quasi durch zwei „Last Minute-Tore“, den Halbzeitrückstand noch auf ein erträgliches Maß reduzieren konnte.

 

In der Halbzeitpause wurden vom Trainergespann alle Fehler angesprochen und eine neue Taktik zurechtgelegt, doch das erwartete Aufbäumen blieb auch dieses Mal aus. Es sollte noch schlimmer kommen: Bis Mitte der zweiten Halbzeit konnten die Gastgeber ihren Vorsprung bis auf neun Tore ausbauen (22:13)! Man kann schon fast von einem kollektiven Blackout der gesamten TVA-Mannschaft in dieser Phase sprechen! Auch kamen wir mit der rustikalen Spielweise einiger Moselweißer Spieler überhaupt nicht zurecht. Ca. 10 Minuten vor Spielende keimte noch einmal so etwas wie Hoffnung auf, als wir durch drei Tore in Folge auf 22:16 verkürzen konnten, u. a. durch den in der zweiten Halbzeit starken Andreas „Mogi“ Mogendorf, doch am deutlichen Endergebnis änderte dies nichts mehr.

 

Fazit:

Auch wenn es in Moselweiß wieder nicht zum Punktgewinn gereicht hat: Das faire Auftreten der Mannschaft, allen voran Routinier Andreas Mogendorf, der eine unberechtigte Zeitstrafe eines Gegenspielers bei den Schiedsrichtern monierte, war tadellos. Dies ist heutzutage allerdings nicht immer bei allen Mannschaften der Fall! Ein großes Dankeschön auch an die zahlreichen Fans, die uns unterstützt haben! Nun hoffen wir auf einen erfolgreichen Jahresabschluss im Auswärtsspiel beim erstarkten Tabellenschlusslicht, der HSG Wittlich, die zuletzt durch einen deutlichen Heimsieg gegen Moselweiß aufhorchen ließ! Der Fan-Bus fährt am Samstag um 15.30 Uhr am Teebaum ab!

 

Für den TVA spielten:

Tor: P. Junghans, J. Marx

Feld: A. Mogendorf (7/1 Tore/davon 7m), L. Reuter (4), J. Cassel (3), M. Arent (2), C. Welsch (2), P. Vidojevic (2), M. Hrobarsch (1), J. Schmitt (1), T. Steinert (1), M. Eck, A. Korn und D. Ufer

TVA-Herren nach klarem 31:26 gegen HSG Bad Ems/Bannberscheid II zu Hause weiter unbesiegt!

 

 

Nach der unglücklichen Niederlage in Horchheim konnte unser Team fast wieder in voller Besetzung auflaufen. Nur Alexander Korn und Jasper Weiler mussten verletzungsbedingt noch pausieren. Andreas Mogendorf war beruflich verhindert.

 

Der heutige Gegner, die zweite Vertretung der HSG Bad Ems/Bannberscheid, trat mit einigen erfahrenen Routiniers an, so dass die Taktik klar war: Hinten kompakt stehen und möglichst schnell nach vorne spielen!

In der ersten Hälfte hielt der Gast aus dem Westerwald bis zum 7:6 (15. Minute) noch gut mit, doch von da an bekamen wir den körperlich starken Rückraum der Westerwälder immer besser in den Griff und so konnten wir den knappen Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff durch eine 10:3-Serie auf 17:9 ausbauen! Den größten Anteil daran hatte, wie auch in den letzten beiden Partien, Rückraum-Shooter Luca Reuter, der immer selbstbewusster und sicherer agiert und sechs seiner insgesamt überragenden 10 Feldtore zur 17:9-Führung beisteuerte. Bei den zahlreichen Tempogegenstößen taten sich dieses Mal die Kreisspieler Jens Schmitt (4 Tore) und Daniel Ufer (5 Tore) besonders hervor!

Ausgestattet mit diesem respektablen Vorsprung konnten wir die zweite Halbzeit etwas gelassener angehen. Leider resultierte daraus eine gewisse Lässigkeit in der Abwehr, die darin mündete, dass bei den häufigen Durchbrüchen der gegnerischen Rückraumspieler Torwart Nils Beuttenmüller in seinem letzten(?) Spiel für die Weiß-Roten – er wechselt studienbedingt nach Frankfurt - häufig keine Abwehrchance gelassen wurde. Auch im Angriff leistete man sich zahlreiche „Fahrkarten“, sodass die Gäste die zweite Halbzeit gewinnen und somit etwas Resultatskosmetik betreiben konnten. Der vierte Heimsieg war jedoch zu keiner Zeit in Gefahr. Betreuer Dominic Kleeschulte wechselte viel und so konnten sich erfreulicherweise fast alle eingesetzten Feldspieler in die Torschützenliste eintragen.

 

Fazit:

Nach unserem bisher deutlichsten Saisonsieg sollten wir für das kommende Lokalderby in Moselweiß gerüstet sein! Seit den letzten zwei Niederlagen wissen wir, dass die Trauben an der Mosel hoch hängen, aber dieses Mal wollen wir den Spieß umdrehen! Mit einem Sieg können wir in der Verbandsliga-Tabelle am TVM vorbeiziehen, darum ein Aufruf an alle Fans:

 

Nächstes Spiel am Samstag um 19.30 Uhr in Moselweiß! Im dritten Lokalderby haben wir immer noch etwas gut zu machen! Wir brauchen eure Unterstützung!!!

 

Für den TVA spielten:

Tor: , N. Beuttenmüller, P. Junghans, J. Marx

Feld: L. Reuter (10), D. Ufer (5), J. Schmitt (4), T. Steinert (4), M. Hrobarsch (3), C. Welsch (2), J. Cassel (1), D. Rief (1), P. Vidojevic (1), und M. Eck

Foto: Vanessa Justine Müller - Jan Cassel im Angriff (Nr. 5)
Foto: Vanessa Justine Müller - Abwehr mit v.l.n.r. Phillip Vidojevic, Christian Welsch und Daniel Ufer

23:26 – TVA-Rumpftruppe bietet Horchheim einen großartigen Kampf!

 

 

Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Spiel beim Lokalrivalen und Tabellennachbarn TuS Horchheim waren alles andere als günstig, denn aus dem Kader fehlten insgesamt zwölf (!) Spieler aus den verschiedensten Gründen, darunter etliche, die noch beim Auswärtssieg am vorherigen Wochenende in Vallendar dabei waren. Zu allem Übel stellte sich dann beim Aufwärmen vor dem Spiel heraus, dass auch Jasper Weiler wegen einer Fußverletzung nicht auflaufen konnte. Somit blieben Trainer „Zeitzi“ Welsch noch insgesamt elf einsatzfähige Spieler, von denen allerdings Spielführer Phillip Vidojevic aufgrund einer Fingerverletzung nur in der Abwehr eingesetzt werden konnte und Rückraumass Max Hrobarsch erstmals nach langer Verletzungspause wieder dabei war. Beide teilten sich die Aufgaben in Abwehr und Angriff.

 

Zu Beginn der Begegnung konnte der TVA das Spiel überraschenderweise offen gestalten. Auch wenn die Horchheimer in der neunten Minute erstmals mit drei Treffen in Führung gehen konnten (5:2) kämpften sich unsere Jungs erneut heran und konnten beim Stand von 11:11 durch ein 7m-Tor von Luca Reuter wieder den Ausgleich erzielen. In den letzten Spielminuten jedoch schafften es die Gastgeber, ihr Team durch drei Treffer in Folge erstmals mit vier Toren nach vorne zu bringen, was gleichzeitig den Halbzeitstand (16:12) bedeutete.

Wer jedoch gedacht hatte, dass diese klare Führung der Gastgeber eine Vorentscheidung bedeuten würde, sollte im zweiten Abschnitt eines Besseren belehrt werden!

Angetrieben vom erneut überragenden Luca Reuter, der, wie in Vallendar 12 Tore erzielen konnte und dabei alle seine sechs Strafwürfe sicher verwandelte, kämpfte sich unsere Rumpftruppe wieder heran und konnte in der 45. Minute beim 17:18 sogar erstmals in Führung gehen! Ausschlaggebend hierfür war, neben einer großartigen kämpferischen Einstellung in der Abwehr, unter anderem, dass das Tempo aus dem Spiel genommen und nicht jede „halbe Torchance“ genutzt, sondern auf eine sichere Wurfmöglichkeit gewartet wurde. Ein Wermutstropfen in dieser starken Phase war allerdings die rote Karte für Abwehrchef Phillip Vidojevic nach der dritten Zeitstrafe (36. Minute), was natürlich eine deutliche Schwächung bedeutete.

Beim Stand von 18:19 dann die Schlüsselszene des Spiels: Haupttorschütze Luca Reuter musste, nachdem er kurz vorher die erneute Führung erzielt hatte, nach einer unglücklichen und unabsichtlichen Abwehraktion mit einer Roten Karte vom Feld (49. Minute) – sicher eine nachvollziehbare Entscheidung der souveränen Mülheimer Schiedsrichter, aber vielleicht hätte man es auch bei einer Zeitstrafe belassen können.

 

Dadurch waren zwei extrem wichtige Akteure unseres Teams aus dem Spiel! Umso überraschender, dass die Jungs um Spielmacher Max Hrobarsch, der die Regie im Angriff führte, als hätte er nie gefehlt, erneut Moral bewiesen und bis zum 21:21 in der 52. Minute durch den gewohnt starken Leon Huffer „dranblieben“! Nach dem Anschlusstreffer (24:23) von Spielertrainer Welsch zwei Minuten vor dem Schlusspfiff bestand noch Hoffnung auf zumindest einen – sicher mehr als verdienten - Punkt, doch mit zwei Toren machten die Gastgeber „den Sack zu“ und wir mussten uns schlussendlich geschlagen geben!

 

Fazit:

Spielertrainer Christian „Zeitzi“ Welsch zeigte sich nach dieser großartigen Leistung des gesamten Kaders restlos begeistert: „Ich ziehe meinen Hut vor dieser Leistung!“ Anzumerken bleibt noch, dass unsere Keeper Patrick Junghans (1. Halbzeit) und Jannik Marx, der in der zweiten Abschnitt zwischen den Pfosten stand, das Torhüterduell klar für sich entschieden und einen wichtigen Teil zu der tollen Leistung unseres Teams beitrugen! Mit 8:6 Punkten müssen wir uns vorläufig von der Tabellenspitze verabschieden, doch nach dieser Leistung ist klar, dass wir uns vor keinem Gegner der Liga verstecken brauchen! Mal sehen, was noch geht …

 

Bitte vormerken: Nächstes Heimspiel am Sonntag um 17.00 Uhr gegen die HSG Bad Ems / Bannberscheid II – Das Team hat sich eine lautstarke Unterstützung verdient!

 

Für den TVA spielten:

Tor: P. Junghans, J. Marx Feld: L. Reuter (12/davon 6 Siebenmeter), L. Huffer (5), C. Welsch (3), M. Hrobarsch (2), T. Cordts (1), D. Rief, D. Ufer, P. Vidojevic und W. Weiler

Foto: Vanessa Justine Müller - Till Steinert

25:26 – Erster Auswärtserfolg nach Zitterspiel in Vallendar!

 

Im dritten Auswärtsspiel der Saison platzte bei den Herren endlich der Knoten und es konnten nach einer überaus spannenden Begegnung bei der Oberliga-Reserve des HV Vallendar die ersten Punkte aus fremder Halle entführt werden! Die Begegnung, die von – mit Trommeln und anderen Lärmgeräten ausgestatteten Vallendarer Zuschauer – ständig lautstark begleitet wurde - war nichts für schwache Nerven (und Mitmenschen mit empfindlichen Ohren)! Außerdem erfreulich war die Unterstützung vieler mitgereister Arzheimer Fans!

 

Das in der derzeit möglichen Bestbesetzung angetretene Herren-Team startete gut ins Spiel und ging nach zwei sicher von Luca Reuter verwandelten Strafwürfen innerhalb von zwei Minuten schnell in Führung. Dann jedoch fingen sich die Gastgeber, glichen aus und lagen nach 12 Minuten ihrerseits mit zwei Toren vorne (5:3). In der Folge entwickelte sich ein jederzeit knappes Spiel, was in einer 11:12-Führung zur Halbzeit für uns mündete. Leider unterliefen den TVA-Recken in diesem Abschnitt einige technische Fehler und man scheiterte zu häufig an dem erfahrenen Torwart der Hausherren. Glücklicherweise ließ sich ein Spieler davon nicht beeindrucken: Luca Reuter verwandelte nicht nur seine Strafwürfe äußerst sicher, sondern er zeigte sowohl in Angriff, wo er insgesamt acht Feldtore erzielte, als auch in der Abwehr seine bislang beste Saisonleistung!

In der zweiten Halbzeit bot sich bis zum Schlusspfiff das gleiche Bild: Die Führung wechselte ständig und kein Team konnte sich im gesamten Spielverlauf mit mehr als zwei Toren absetzen. So kam es, dass in der 56. Minute des Spiels beim Stand von 23:23 – unser Team hatte gerade zwei Zeitstrafen recht glimpflich überstanden – der TVA einen Strafwurf zugesprochen bekam, doch der erfahrene Vallendarer Schlussmann reagierte glänzend. Postwendend gingen nun die Gastgeber drei Minuten vor dem Ende mit einem Tor in Führung. Schnell glich Luca Reuter aus (24:24), aber der trickreiche Vallendarer Spielmacher Dietz konnte sich wiederholt durchsetzen und erneut seine Farben nach vorn bringen (25:24)! Zu diesem Zeitpunkt waren noch zweieinhalb Minuten zu spielen und nun schlug die Stunde von Youngster Jasper Weiler, dem „Mann ohne Nerven“: Mit einer sehenswerten Körpertäuschung narrte er zwei Abwehrspieler und gegen seinen überraschenden Wurf ins linke untere Eck hatte Vallendars Keeper Corcilus nicht den Hauch einer Abwehrchance! Den folgenden Angriffsversuch der Gastgeber konnte die TVA-Abwehr erfolgreich vereiteln und auch nun zögerte Jasper Weiler nicht lange: Mit einem engen Kreuz brachte er Spielertrainer „Zeitzi“ Welsch ins Spiel und dieser erzielte mit einem trockenen Sprungwurf (seinem einzigen Tor in dieser Partie!) erneut die umjubelte Führung (25:26)! Den letzten Vallendarer Versuch wehrte der gewohnt sichere Torwart Jannik Marx ab und Abwehrspezialist Jens Schmitt provozierte im Anschluss daran ein Stürmerfoul. Die verbleibenden 20 Sekunden brachten die Herren dann geschickt über die Zeit.

 

Fazit:

Ein knapper Erfolg, der zeigt, dass das Team auch mit Drucksituationen umgehen kann! Zudem ist die Mannschaft aufgrund der Tatsache, dass immer wieder andere Spieler die entscheidenden Akzente setzen, für die Gegner nur schwer auszurechnen!

Am folgenden Samstag geht es nun zum Verfolgerduell und nächsten Lokalderby nach Horchheim (Anwurf um 19.00 Uhr). Beide Teams weisen 8:4 Punkte auf!

 

Für den TVA spielten:

Tor: N. Beuttenmüller, J. Marx

Feld: L. Reuter (12/davon 4 Siebenmeter), T. Steinert (4), A. Mogendorf (3/1), J. Schmitt (2), J. Weiler (2), C. Welsch (1), M. Arent (1), D. Ufer (1), J. Cassel , A. Korn, M. Eck und P. Vidojevic

Foto: Vanessa Justine Müller - Till Steinert
Foto: Vanessa Justine Müller - Jasper Weiler

23:19 – Wichtiger Arbeitssieg der TVA-Herren!

 

Eine Woche nach der hohen Niederlage bei den starken Gülsern war im Lager der Weiß-Roten Wiedergutmachung angesagt – und gegen die zweite Vertretung der HSG Kastellaun-Simmern zeigte das Team die entsprechende Einstellung!

 

Beide Teams begannen das Spiel ungewohnt nervös; erst in der fünften Minute fiel das erste Tor. Den TVA-Herren gelang es lange nicht, diese Nervosität abzulegen, die sich in Fehlpässen und unglücklichen Abwehraktionen zeigte. So schafften es die Gäste, in der 15. Minute erstmals mit drei Toren (4:7) davon zu ziehen. Zwar gelang schnell wieder der Ausgleich, doch das Absetzten vom Gegner glückte den Jungs um Spielertrainer Welsch in der ersten Halbzeit nicht, obwohl die kämpferische Einstellung und der Einsatzwillen von Beginn an stimmten. Dies lag zum einen am mangelhaften Ausnützen der häufigen Überzahlsituationen, denn die sehr souveränen und erfahrenen Schiedsrichter schickten im ersten Abschnitt gleich fünf HSG-Spieler auf die „Strafbank“. Zum anderen bekam man Gäste-Spielmacher Wetstein, der geschickt die Fäden im Angriff zog und ein ums andere Mal seine Mitspieler gekonnt in Szene zu setzen wusste, kaum in den Griff. So wechselte man mit einem leistungsgerechten 11:11 die Seiten.

In der Pause sprach das Trainerteam noch einmal alle Fehler an und dies setzten unsere Jungs in der zweiten Halbzeit vorbildlich um! Zwar gelang es den unbequemen Gästen, die nie aufgaben, beim 12:13 noch einmal in Führung zu gehen, doch die nun in der Abwehr offensiver agierenden Arzheimer (vor allem Markus Arent und Daniel Ufer gegen den gefährlichen HSG-Spielmacher!) hielten dagegen und gingen ihrerseits in Führung (14:13, 37. Minute), die sie bis zum Schlusspfiff nicht mehr abgaben. Großen Anteil daran hatte erneut ein junger Spieler: Till Steinert, der Leon Huffer auf Rechtsaußen vollwertig ersetzte, erzielte fünf seiner sieben Tore in der zweiten Hälfte, übernahm auch in Unterzahl Verantwortung und zeigte in der Abwehr eine sehr konzentrierte Leistung! Ebenfalls ein Garant des Sieges war Torwart-Routinier Patrick Junghans, der in der spannenden Schlussphase zwei Siebenmeter entschärfte und bei einigen freien Würfen der gegnerischen Außenangreifer goldrichtig stand, auch wenn es beim Stand von 20:19 (57. Minute) noch einmal eng wurde!

Fazit: Nach dem Spiel zeigte sich Spielertrainer Christian „Zeitzi“ Welsch hoch zufrieden und lobte vor allem die kämpferische Einstellung der Abwehr in der zweiten Halbzeit sowie die verbesserte Pass-Qualität im schnellen Spiel nach vorne: „Das war die richtige Reaktion der Mannschaft nach Güls!“

 

Für den TVA spielten:

Tor: P. Junghans, J. Marx

Feld: T. Steinert (7), C. Welsch (4), L. Reuter (4/ davon 1 Siebenmeter), P. Vidojevic (3), J. Schmitt (2), J. Cassel (1), A. Mogendorf (1), A. Korn (1), M. Arent, M. Eck, D. Ufer und J. Weiler

Foto: Vanessa Justine Müller
Foto: Vanessa Justine Müller

TVA-Herren vom TV Güls deklassiert!

 

Nach dem Erfolg im letzten Punktspiel in der Verbandsliga Ost gegen den Favoriten HSG Römerwall hatten sich die TVA-Herren (4:2 Punkte) auch für die Begegnung beim Lokalrivalen und Tabellennachbarn aus Güls (4:4 Punkte) einiges ausgerechnet und gingen hoch motiviert in die Partie – doch es sollte anders kommen!

 

Von Beginn an zeigten die, im vorangegangenen Auswärtsspiel noch von Aufsteiger TV Moselweiß überraschend bezwungenen Gastgeber, wer Herr in der Halle war! Aus einer sicheren Abwehr heraus und mit einem gekonnt aufgezogenen Angriffsspiel, gegen das die Arzheimer Deckung lange viel zu passiv agierte, erzielten die Gülser Tor um Tor und zogen schnell auf 7:1 davon (10. Minute). Trotz einiger Umstellungen gelang es der TVA-Abwehr auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit nur äußerst selten, den Angriffswirbel der rückraumstarken Hausherren zu stören. Hinzu kam, dass sich unsere Angreifer äußerst nervös präsentierten und sich ungewohnt viele Fehlpässe sowie überhastete Würfe leisteten. Dies alles führte konsequenterweise zu einem schon fast blamablen 06:17-Halbzeitstand!

Für die restliche Spielzeit nahmen wir uns beim Pausentee in der Kabine vor, zumindest kämpferisch nun endlich gegenzuhalten. Durch eine konzentriertere Spielweise im Angriff, wo die sich bietenden Chancen konsequenter genutzt wurden, und einer verbesserten Einstellung in der Abwehr – hier konnte vor allem Marius Eck auf der Halbposition überzeugen - gelang es der TVA-Sieben bis zur 49. Spielminute beim Stand von 27:15, das Spiel zumindest ausgeglichen zu gestalten. In der Schlussphase des vom Mülheimer Schiedsrichtergespann jederzeit sicher geleiteten Partie jedoch ließ die Konzentration erneut nach und die Gülser bauten ihren Vorsprung, ohne sich groß dabei anzustrengen zu müssen, bis auf 17 Tore zum 35:19-Endstand aus.

Dieses blamable Ergebnis bewirkte einen deutlichen Dämpfer für die positive Stimmung bei allen Beteiligten, bei dem an diesem Abend kein eingesetzter Akteur Normalform zeigte! Nun aber gilt es für Spielertrainer Welsch in der kommenden Woche nach vorne zu schauen, seine junge Mannschaft wieder aufzubauen und das nächste Heimspiel gegen die zweite Vertretung der HSG Kastellaun-Simmern (Sonntag, 06.11. um 17.00 Uhr auf dem Steinerkopf) zu gewinnen, um nicht in die untere Tabellenhälfte abzurutschen.

 

Für den TVA spielten:

Tor: P. Junghans, J. Marx Feld: A. Mogendorf (5), L. Huffer (5/davon 2 Siebenmeter), L. Reuter (5/3), T. Steinert (2), M. Arent (1), D. Rief (1), J. Cassel, M. Eck, A. Korn, P. Vidojevic, J. Weiler und C. Welsch

TVA-Herren schlagen den Tabellenführer!

TVA – HSG Römerwall 27:24 (14:11)

 

Nach der zwar hohen, aber auch ärgerlichen Niederlage in Mendig stand unserem Team eine weitere schwere Prüfung bevor, denn mit der HSG Römerwall kam der aktuelle Tabellenführer (5:1 Punkte) auf den Steinerkopf. Eine hohe Hürde, doch in den eigenen vier Wänden soll ja so manches möglich sein, was auswärts gar nicht geht … Zudem feierte Rückkehrer Jasper Weiler (bislang A-Jugend Bendorf/Vallendar) sein Pflichtspiel-Debüt bei den Herren und mit Dominic Kleeschulte saß ein alter Hase auf dem Platz des Mannschaftsverantwortlichen.

 

Vor dem erneut zahlreich erschienenen Publikum startete die TVA-Sieben gut ins Spiel. Einen 0:2-Rückstand verwandelte das Team innerhalb von fünf Minuten in eine 4:2-Führung, wobei unser Joungster Jasper Weiler gleich die ersten beiden Treffer beisteuerte! Außerdem zeigte er eine große Spielübersicht und konnte mit tollen Anspielen glänzen! Im Lauf der ersten Halbzeit blieb man so ständig in Führung, was vor allem an einer stabilen 6:0- Abwehrformation sowie einem glänzend aufgelegten Jannik Marx zwischen den Pfosten lag. Gutes Rückzugsverhalten tat hier ein Übriges, denn auf diese Weise konnte man die gefährliche Stärke des Gegners, die „Schnelle Mitte“, neutralisieren! So gelang es, zum Ende des ersten Spielabschnitts mit einer 14:11-Führung in die Halbzeitpause zu gehen.

 

Im Gegensatz zum letzten Heimspiel, wo man eine 5-Tore-Führung leichtfertig verspielte, nutze die Mannschaft nach dem Wiederanpfiff der, trotz ihres jungen Alters, sehr souveränen Schiedsrichter, die Dezimierung des Gegners (zwei Zeitstrafen plus eine Rote Karte nach einem rüden Foul an Markus Arent), um den Vorsprung innerhalb von fünf starken Minuten auf acht Tore (19:11) auszubauen! Aufgrund der weiterhin sehr geringen Anzahl technischer Fehler im Angriff, dem nervenstarken Siebenmeter-Schützen Luca Reuter (sechs Tore bei sechs Versuchen!) und der stabilen Abwehrformation gelang es lange Zeit, den hohen Vorsprung zu verwalten. In der 50. Minute gestattete man den Gästen noch einmal, durch vier Treffer in Folge bis auf drei Tore zu verkürzen, doch auch dies brachte die Mannschaft nicht aus dem Konzept. Am Ende stand ein überraschender, jedoch aufgrund der geschlossenen Mannschaftsleistung völlig verdienter 27:24-Heimsieg, der vom Team und den Fans gemeinsam gefeiert wurde!

 

Für den TVA spielten:

Tor: P. Junghans, J. Marx Feld: L. Reuter (9/6 Tore/davon 7m), A. Korn (4), C. Welsch (4), A. Mogendorf (3), T. Steinert (3), J. Weiler (3), F. Eck (1), M. Arent, M. Eck,D. Rief, J. Schmitt und P. Vidojevic

Foto: Vanessa Justine Müller
Foto: Vanessa Justine Müller

TV Arzheim - TuS Grün-Weiß Mendig 24:31 (13:11)

 

Das Auswärtsspiel in Mendig ging gestern Abend leider mit 24:31 (13:11), eindeutig um ein paar Tore zu hoch, verloren. In den ersten 40 Minuten konnten wir das umsetzen was wir vorher besprochen hatten. In der Abwehr eine kompakte 6:0 gegen den starken Rückraum der Mendiger und im Angriff mit mehr Geduld spielen und auf die Lücken warten.

Nach einer ausgeglichen Startphase konnten wir uns zur Halbzeit auf 13:11 absetzen. Kurz nach der Halbzeit hatten wir unsere beste Phase. Zu dem Zeitpunkt führten wir mit 4 Toren 16:12. Danach stand die Abwehr auf einmal nicht mehr kompakt zusammen und es wurde auch nicht mehr so beherzt zugegriffen wie in den ersten 40 Minuten. Mendig gelang nun ein paar schnelle Tore und führte auf einmal mit 2 Toren. In der Folge verloren wir bei doppelter Unterzahl den Anschluss und lagen nach 49 Minuten 20:25 hinten. Im Angriff versuchten wir es zu dem Zeitpunkt leider zu oft mit der Brechstange und fingen so unnötige Tempogegenstöße.

In der 2. Halbzeit merkte man die fehlenden Wechselmöglichkeiten, und vor allem verständlicherweise den Langzeitverletzten Phillip Vidojevic und Max Hrobarsch die lange Spieldauer an. Bis dahin waren beide wieder eine deutliche Bereicherung für unser Spiel. Im Endeffekt kann man festhalten, das wir uns in den letzten 10 Minuten zu früh aufgegeben haben und nicht mehr an unsere Chance geglaubt haben. Positiv ist hervorzuheben, das wir in den ersten 40 Minuten den letztjährigen Vizemeister auswärts im Griff hatten, und eine 4 Tore-Führung herausspielen konnten. Wenn wir diese Leistung über 60 Minuten abliefern, können wir zukünftig jede Mannschaft an den Rand einer Niederlage bringen, dies lässt uns optimistisch in die Zukunft blicken.

 

Es spielten:

Jannik Marx, Nils Beuttenmüller (TW); Luca Reuter 6/1, Andreas Mogendorf 5/3, Phillip Vidojevic 3, Christian Welsch 3, Max Hrobarsch 2, Alexander Korn 2, Jens Schmitt 2, Marius Eck 1, Markus Arent, Jan-Eric Kruse.

 

Es fehlten: Patrick Junghans, Jan Cassel, Tim Cordts, Daniel Mengelkoch, Sven Brodmann, Jasper Weiler, Fabian Eck, Till Steinert, Leon Hufer, Daniel Rief, Daniel Ufer und Winnie Weiler

 

Vorschau:

Am 23.10.2016 treffen wir um 17:00 in eigener Halle auf den bisherigen Tabellenführer HSG Römerwall, also ein erneut schweres Spiel, in dem wir versuchen werden die Punkte auf dem Steinerkopf zu lassen.

Luca Reuter im Angriff - Foto: Vanessa Justine Müller
Jens Schmitt im Angriff - Foto: Vanessa Justine Müller

TVA – TS Bendorf II 24:22 (13:8)

 

Zum ersten Saisonspiel nach dem Aufstieg in die Verbandsliga hatte das Team des neuen Spielertrainers Christian Welsch die zweite Vertretung des Rheinlandligisten aus Bendorf zu Gast. Die sehr junge, neu zusammengestellte Mannschaft der Turnerschaft schien ein guter Auftaktgegner zu sein, denn gegen eben diese Mannschaft gewann man die beiden (einzigen) Verbandsliga-Punkte in der vorletzten Saison.

 

Hoch motiviert startete die TVA-Truppe also in das Spiel, denn die Heimpremiere vor dem, trotz des herrlichen Wetters zahlreich erschienenen Publikum wollte man nicht vermasseln. Dies zeigte sich vor allem zu Beginn in der Abwehr, die den körperlich unterlegenen Gästen nur wenige Durchbruchmöglichkeiten gestattete. Auch im Angriff gewann man nach einem nervösen Auftakt mit vielen guten, jedoch nicht konsequent genutzten Chancen zunehmend an Sicherheit. So gelang es, sich im Lauf der ersten Spielhälfte über 3:2 und 10:6 bis zum Halbzeitpfiff der guten Schiedsrichter auf fünf Tore abzusetzen (13:8).

Leider leistete man sich ganz kurz vor der Halbzeit noch zwei Zeitstrafen, sodass man die ersten Minuten des zweiten Spielabschnitts in doppelter Unterzahl überstehen musste. Dies gelang zwar bis zum 14:10 noch ganz passabel, doch anschließend führten zahlreiche Fehler in Angriff und Abwehr dazu, dass die Gäste mit vier Toren in Folge zum 14:14 gleichzogen (39. Minute). Ab diesem Zeitpunkt nahm die Dramatik des Spiels deutlich zu. Das TVA-Team konzentrierte sich nach der genommenen Auszeit jedoch wieder besser und bot nun den Bendorfern nach zwei Treffern in Folge (16:14) einen ein offenen Schlagabtausch. Hier konnte sich die Mannschaft vor allem auf den erneut herausragenden Leon Huffer verlassen, der mit schnellen, kaltschnäuzigen Toren (sieben alleine in der zweiten Halbzeit!) immer wieder den drohenden Ausgleich der Gäste verhinderte! Zum Schluss wurde es beim Stand von 23:21 noch einmal hektisch, denn aufgrund von zwei überflüssigen Zeitstrafen musste man die letzten Minuten erneut in Unterzahl bestreiten. In dieser entscheidenden Phase parierte Torwart Nils Beuttenmüller einen Strafwurf und Neuzugang Jan Cassel machte mit seinem dritten Tor zum 24:21 „den Sack zu“!

Am Ende konnte man sich mit den Fans über die beiden ersten, schwer erkämpften Punkte in der neuen Liga freuen.

 

Zum Schluss noch eine Anmerkung zu einer negativen Begleiterscheinung der Partie: Besonders in der hektischen zweiten Halbzeit wurden die beiden Schiedsrichter von einigen heimischen, aber auch Gästefans zum Teil übel beschimpft und persönlich beleidigt. Dies darf nicht sein, denn alle Beteiligten, die sich im Übrigen nicht dagegen wehren können, haben ein Recht auf Wahrung ihrer persönlichen Würde! So ein Verhalten hat in Handballhallen nichts zu suchen!!! Es schadet dem Ansehen der beteiligten Vereine und nicht zuletzt dem unseres begeisternden Sports. Zustände wie auf vielen Fußballplätzen wollen wir im Handball nicht haben! Vielleicht sollte der ein oder andere einmal über sein vereinsschädigendes (empfindliche Strafen drohen!) und unwürdiges Verhalten nachdenken! Und nicht vergessen: KEINE SCHIEDSRICHTER – KEIN SPIEL!

 

Tor: N. Beuttenmüller, P. Junghans

Feld: L. Huffer (10/3 Tore/davon 7m), J. Cassel (3), C. Welsch (3), A. Mogendorf (3/1), M. Arent (2), F. Eck (1), L. Reuter (1), J. Schmitt (1), M. Eck, A. Korn, D. Mengelkoch und T. Steinert

Pokalspiel: TV Moselweiß – TVA 26:25 (14:09)

 

Das Achtelfinal-Pokalspiel bescherte den TVA-Herren nach dem deutlichen Sieg in der ersten Runde bei der HSG Sinzig/Remagen erneut ein Auswärtsspiel, dieses Mal beim bestens bekannten TV Moselweiß, dem Gegner, der uns in der letzten Saison die Meisterschaft weggeschnappt hatte. Entsprechend motiviert und gut vorbereitet gingen alle Akteure in das Spiel, das nicht nur aufgrund der äußeren Umstände ein heißes werden sollte!

 

Danach sah es zunächst allerdings nicht aus, denn vor den zahlreich mitgereisten Fans lief bei unseren Jungs von Beginn an wenig zusammen: Im Angriff erreichte eine große Anzahl von Pässen nicht ihre Adressaten, was zu ungewohnt vielen einfachen Toren für den Gegner führte. Unkonzentrierte Abschlüsse häuften sich zudem und die TVA-Abwehr lud die gegne-rischen Kreisläufer zu vielen freien Würfen regelrecht ein. Auch die Torhüter bekamen im ersten Abschnitt wenig Zugriff auf die Bälle der gegnerischen Angreifer. So war es nur logisch, dass sich die Gastgeber über 3:0 und 12:8 auf einen deutlichen 14:9-Halbzeitstand absetzen konnten.

 

Auch im zweiten Spielabschnitt bot sich das gleiche Bild: Moselweiß agierte weiterhin sehr überlegen und baute den Pausenvorsprung bis auf acht Tore zum 22:14 weiter aus. Bei diesem Spielstand in der 48. Minute und im Gefühl des sicheren Sieges nahm der Trainer der Gastgeber eine Auszeit, die dazu dienen sollte, seinen erschöpften Akteuren eine Verschnaufpause vor der Schlussphase zu geben und einige Wechsel vorzunehmen. Diese Auszeit eröffnete jedoch der TVA-Sieben eine Möglichkeit, sich noch einmal zu motivieren, um nicht mit einer deprimierenden, hohen Niederlage die Heimreise antreten zu müssen. Die Abwehr ließ nun nur noch sehr wenig zu und mit vier schnellen Toren halbierten die Arzheimer Angreifer innerhalb kürzester Zeit den Rückstand zum 22:18. Zudem leisteten sich die Moselweißer ihrerseits nun viele Fehler, die in dieser Phase vor allem die Außen Leon Huffer (4 Tore) und Andreas Mogendorf (3 verwandelte Siebenmeter, insgesamt kein Fehlwurf!) ausnutzten. So kam es, dass ca. eine Minute vor Schluss die Gastgeber mit einem Tor in Führung lagen, allerdings aufgrund einer Zeitstrafe gegen ihren Spielmacher Dirk Weiler auch in Unterzahl angreifen mussten. Mit sehr viel Glück blieben sie in Ballbesitz, bis ca. 10 Sekunden vor der Schlusssirene die Arzheimer Abwehr noch einen Pass abfangen konnte. Blitzschnell startete Linksaußen Mogendorf zum Tempogegenstoß, doch der lange Ball auf den völlig freistehenden Flügelspieler erreichte diesen leider nicht, sonst wäre mit großer Sicherheit eine Verlängerung fällig gewesen! So konnten die Moselweißer mit viel Glück in das Viertelfinale des Pokalwettbewerbs einziehen.

 

Fazit:

Wenn man in den ersten 47 Spielminuten konzentrierter agiert hätte, wäre ein Sieg sicherlich möglich gewesen. Für die kämpferisch starke Schlussphase muss man der Mannschaft aber ein dickes Lob aussprechen! Diese sollte dem Team weiteren Auftrieb geben!

 

Für den TVA spielten:

 

Tor: P. Junghans, J. Marx

Feld: A. Mogendorf (10/9 davon 7m), M. Hrobarsch (4), L. Huffer (4), M. Arent (2), L. Reuter (2), J. Cassel (1), J. Schmitt (1), C. Welsch (1), T. Cordts, A. Kern, D. Rief und D. Ufer

HVR-Pokal 1. Runde 10.7.16 HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler - TV Arzheim

 

Trotz einiger Ausfälle konnten wir mit einem 14-Mann-Kader (teilweise angeschlagen) in die 1. Pokalrunde starten. Nach einem anfänglichen Abtasten endete die Halbzeit 17:11 für uns (2-3 Gegentore zu viel). Zu Beginn der 2. Halbzeit erwischte der Gastgeber den besseren Start und konnte den Vorsprung verringern. Durch zu viele Wechsel fehlte nun den Zugriff in der Abwehr und man lies sich von der Hektik anstecken. Als das Spiel zu kippen drohte (21:22), ging nochmal ein Ruck durch die Mannschaft und mit der richtigen Einstellung wurde Spiel am Ende mit 26:32 gewonnen. Somit stehen wir in der 2. Runde des HVR-Pokals!

 

Für Arzheim kämpften:

Patrick Junghans, Jannik Marx, Nils Beuttenmüller, Andreas Mogendorf 5, Jan Cassel 1, Markus Arent 3, Sven Brodmann 1, Luca Reuter 8/1, Tim Cordts, Max Hrobarsch 3, Till Steinert 3, Leon Huffer 5/1, Daniel Rief und Christian Welsch 3

Till Steinert kämpft sich durch die gegnerische Abwehr

Vorbericht TV. Arzheim Herren 2016/2017

 

Nach einer souveränen Landesligasaison, die auf dem 2. Platz endete, starten die Herren des TV Arzheim in der neuen Saison in der Verbandsliga Ost. Dort wollen Sie sich mit dem Ziel Klassenerhalt etablieren.

Die kommende Saison verspricht jetzt schon einige spannende Duelle. 6 Derbys stehen allein nur in Koblenz (TV Güls, TV Moselweiß, TuS Horchheim). Ansonsten ist die Liga ziemlich ausgeglichen besetzt und wir rechnen uns gute Chancen aus eine gute Rolle in der Verbandsliga spielen zu können.

 

Dirk Zenz, der die Mannschaft die letzten 3 Jahre hervorragend trainiert hat, gibt das Zepter an Christian Welsch (28 Jahre aus Mendig) als Spielertrainer weiter. Für den neuen Trainer ist es die erste Station im Seniorenbereich und hofft der Mannschaft sowohl neben als auch auf dem Feld helfen zu können. Ihm zur Seite steht weiterhin Frank Steinert als Co-Trainer.

 

Im Kader gibt es wenige Veränderung. Der Großteil der Mannschaft bleibt zusammen, was als beachtlicher Erfolg gewertet werden kann. Nicht wenige hatten Anfragen von höherklassigen Vereinen und besitzen durchaus das Talent hierfür. Dank eines homogenen Mannschaftsgefüges konnten auch diese Spieler gehalten werden. Aus diesem Grunde wurde auf der Zugangsseite auch nur gezielt nach Neuzugängen gesucht. Als Neuzugang konnte Jan Cassel von der TuS Horchheim zurück nach Arzheim gelockt werden. Jan wird überwiegend auf der Linksaußenposition zum Einsatz kommen. Durch seine Vergangenheit in Arzheim konnte er bereits am 1. Tag voll in die Mannschaft integriert werden. Eine weitere Kaderergänzung für den Rückraum steht noch in Schwebe.

 

Um Ziel Klassenerhalt näher zu kommen fand der Trainingsauftakt bereits am 07.06. statt. Bisher sind die Jungs super motiviert und sie ziehen vorbildlich alle mit. Selbst in der kurzen Pause seit Saisonende waren die Jungs schon sehr fleißig.

 

Mit folgendem Kader startet die Mannschaft die Mission Klassenerhalt:

 

Torhüter: Patrick Junghans, Jannik Marx, Nils Beuttenmüller

Linksaußen: Andreas Mogendorf, Tim Cordts, Jan Cassel, Daniel Mengelkoch Rückraumlinks: Luca Reuter, Sven Brodmann, Markus Arent

Rückraummitte: Phillip Vidojevic, Max Hrobarsch, Fabian Eck

Rückraumrechts: Alexander Korn, Christian Welsch

Rechtsaußen: Till Stinert, Leon Huffer, Marius Eck, Winfried Weiler

Kreisläufer: Daniel Ufer, Jens schmitt, Daniel Rief