A-Jugend weiblich

Ergebnisdienst - wA-Jugend

Kontaktdaten:

Trainer: Rudi Engel, Dirk Zenz

Ansprechpartner: Dominik Kleeschulte

 

Dominik Kleeschulte:

Tel.: 0152 / 22 54 97 16

E-Mail: andoklee@t-online.de

 

Trainingszeiten:

Dienstags 18:15 Uhr - 20:30 Uhr Sporthalle Steinerkopf, Arzheim
Freitags 18:00 Uhr - 20:00 Uhr Sporthalle Steinerkopf, Arzheim

Unsere Handball-Sponsoren

13 Jahre Mädchenhandball in Arzheim sind vorbei – Bilanz über ein Jugendprojekt

 

Nach 13 Jahren spielte die weibliche AJ des TV Arzheim am vergangenen Sonntag ihr letzten Spiel in Marpingen. Das dieses Spiel verloren wurde war im Nachhinein belanglos, die Vizemeisterschaft in der RPS-Oberliga war „mal wieder“ bereits sicher.

 

Im Sommer 2006 beschwerten sich drei Mädels sie wollten doch jetzt beim Handballminitraining des TV Arzheim mitmachen. Gesagt getan, noch während der Minizeit wurden schnell 14 Mädchen Jahrgang 2000 und 2001 im Training gesichtet. In den E und D-Jugendjahren spielten wir in der Mädchenrunde und unterstützen konstant die Jungmannschaft im Verein.

Als sich herausstellte, dass doch einige sehr talentierte Spielerinnen dabei sind, wurde Trainingsintensität und –umfang erhöht und grundsätzlich immer in der höchstmöglichen Spielklasse gemeldet. Es wurde viel Lehrgeld bezahlt, da der Großteil der Mannschaft immer aus dem jüngeren Jahrgang kam, bzw. eine Altersstufe höher als normal spielte. Diese Phase endete mit der Teilnahme am Final Four der wCJ mit einer ¾ DJ und dem gleichzeitigen Gewinn der Rheinlandmeisterschaft mit eben dieser DJ im Jahr 2014.

Als dann für die Saison 2014/15 erstmals für wCJ eine Rheinland-Pfalz/Saarland Oberliga gegründet wurde, war klar, da wollen wir hin. Die Mannschaft um den damaligen Trainer Dominik Kleeschulte bestand weitestgehend aus Rheinland und RLP Auswahlspielerinnen, so war dieser Schritt nur logisch. Unser erster Neuzugang Fredericke Engel aus Prüm !!! stieß dazu und brachte Ihren Vater Rudi zunächst als Co-Trainer gleich mit. Marie Grosser kam aus Engers, Jill Reuter aus Gösenroth. Wir wussten, dass wir nicht letzter werden, aber das es bei nur 2 Niederlagen gleich zum 2.Platz führte, war ein toller Erfolg.

Im nächsten Jahr suchten weitere Talente aus dem Rheinland die Möglichkeit in der Oberliga zu spielen, Paula Olbrich und Lara Bierenfeld kamen vom TuS Ahrbach, Lena Frohn aus Altenkirchen. Leider verließ uns Jill in Richtung Mainz-Budenheim, ein Dauerrivale von uns. Rudi Engel wurde Cheftrainer und schaffte es die Mädels sehr gut weiter zu entwickeln.

Wir entschieden uns für die wBJ Oberliga, qulifizierten uns denkbar knapp und nahmen wieder in Kauf, dass ¾ der Mannschaft noch im CJ Alter waren. Unser „unerfolgreichstes“ Jahr folgte, Platz 6 aber viel gelernt.

Die Saison 2016/17 zeigte dann wieder alles nach oben. Zwar verlies uns Grosser, um, eigentlich viel zu früh, nur noch Damen beim TV Engers zu spielen. Dafür kamen mit Julie Jakobs und Amelie Gilanyi zwei große Talente aus Kastellaun/Simmern zu uns. Dirk Zenz bildete jetzt das Trainerteam mit Rudi und Dominik kümmerte sich um das organisatorische Umfeld. Ein Topplatz wurde anvisiert und es wurde auch der 3. Allerdings wäre mehr drin gewesen, jedoch durch den ersten Kreuzbandriss von Maike Müller, zu dem Zeitpunkt unsere stärkste Werferin, konnten wir gegen die Mitfavoriten aus Budenheim und Friesenheim nicht mehr mithalten.

Es folgte unser erfolgreichstes Jahr. 2017/18 wurde das Ziel Meisterschaft wieder knapp verpasst, die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft war jedoch der größte Erfolg der Mannschaft und auch für den HV Rheinland seit vielen Jahren. Am Ende wurde es der 17. Platz bundesweit!!!

Mit der Saison 18/19 begann also das letzte Jahr. Julie Jakobs wechselt dann auch nach Budenheim. Natürlich wollten wir wieder oben mitspielen und waren auch lange Tabellenführer, am Ende ging uns durch Verletzungen (2. Kreuzbandriss Maike, Handbruch Amelie, Bänderriss Sophie) und andere Widrigkeiten die Luft aus und es wurde mal wieder der blöde 2.Platz.

Glückwunsch nach Friesenheim, sie hatten es am Ende verdient.

 

Natürlich gab es auch immer Kritiker, die Vereine, von denen die Mädels zu uns kamen waren natürlich nicht immer glücklich. Aber die Mädels wollten bei uns spielen wir mussten keine Abwerbegespräche führen oder hinten rum arbeiten. Es war, leider, in diesen Jahrgängen die einzige Möglichkeit im Rheinland auf diesem Niveau zu spielen. Ohne die Bündelung der Kräfte sind wir im Mädelsbereich oberhalb des Verbandes leider nicht konkurrenzfähig. Viele denken im Jugendbereich zu oft an den kurzfristigen Erfolg des eigenen Vereins und nicht an die Entwicklung und Möglichkeiten Ihrer Sportler.

Der TV Engers hat in der wC/BJ ein vergleichbares Projekt.

Der TV Bad Ems hätte in der wDJ das Potential.

Wir wünschen beiden Mannschaften viel Erfolg und talentierten und motivierten Spielerinnen den Mut sich solchen Mannschaften anzuschließen.

 

Nichts desto trotz viele sehr erfolgreiche Jahre, tolle talentierte Mädels, super engagierte und kompetente Trainer und die besten Eltern der Welt.

 

Was passiert jetzt. Die meisten Mädchen spielen schon seit bis zu drei Jahren parallel in Damen Mannschaften. HSG Hunsrück, HSG Wittlich, TV Bassenheim und natürlich auch die FSG Arzheim/Moselweiß profitieren bereits jetzt in ihren Oberligateams von der guten Arbeit. Amelie Gilanyi wechselt direkt in die dritte Liga zu Mainz 05 II. Auch die weiteren Mädchen stehen bei vielen Vereinen auf der Liste. Alle haben, mindestens, ein sehr gutes Rheinlandliganiveau und sind mit 16-18 Jahren noch sehr entwicklungsfähig. Wir hoffen, dass sich alle für die richtigen Mannschaften entscheiden.

 

Also jetzt ist Schluss, wir bedanken uns bei allen die uns unterstützt haben besonders bei den Eltern, die nicht nur alles gefahren haben, sondern auch alles finanziert haben und immer da waren, wenn man sie brauchte.

 

Für Genießer noch ein paar Zahlen der 5 Oberliga Jahre:

120.000 gefahrene km durch die Eltern zu 80 Meisterschaftsspielen, 14 Turnieren und ca. 40 Vorbereitungsspielen, ohne Unfall und ohne Panne, Glück gehabt!!!

450 Trainingseinheiten, 72 Bälle, 7 Trikotsätze

85.000km von Rudi Engel nur zum Training, ohne Fahrtkostenentschädigung 2136:1772 Tore (27:22 im Durchschnitt), nur 6 Heimspiele verloren.

23 Spielerinnen eingesetzt, davon 10 im Kader der RLP Auswahl und bei der DHB Sichtung ihres Jahrgangs teilgenommen, 7 im Kader Rheinlandauswahl. Torfrau Marie Lohner hat keins der 80 Oberligaspiele verpasst.

Je nach Auswahl und Doppelspielrecht zwischen 120 und 180 Spiele pro Spielerin.

 

Auf dem Abschlussfoto:

h.v.l.: Rudi Engel, Benita Al Dahouk, Paula Olbrich, Nina Overbeck, Lorena Schmidt, Mieke Weiler, Marie Lohner, Selina Weigand, Isabell Schmack, Lehna Frohn, Nora Gabriel, Dirk Zenz

u.v.l: Lara Bierenfeld, Amelie Gilanyi, Maike Müller, Sophie Kleeschulte, Frederike Engel, Dominik Kleeschulte

WAJ des TV Arzheim geht als Tabellenführer in die Winterpause. RPS-Oberliga diese Saison sehr ausgeglichen.

 

Aufgrund der Spielplankonstellation gehen die Klassenhöchsten wAJ Mädels des Rheinlandes schon in die Winterpause und das Ganze auch noch als Tabellenführer. Mit 10:2 Punkten sind wir ab jetzt die gejagten einer sehr ausgeglichen RPS-Oberliga. Zeit für ein Zwischenfazit:

Der September begann mit einem deutlichen Pflichtsieg in Mundenheim, beim 43:27 gab es lediglich einige Nachlässigkeiten in der Defensive zu beklagen. Gegen eine der schwächeren Mannschaften der Liga war es schwierig die Konzentration 60min hoch zu halten. Insgesamt aber ein überlegen geführtes, temporeiches Spiel.

Danach stand schon der erste Kracher auf dem Plan, gegen den Dauerrivalen aus Marpingen wurde ein 13:15 Pausenrückstand in einer tollen 2.Halbzeit in ein verdientes 29:25 umgewandelt. Hier überzeugte vor allem die Abwehr und in der zweiten Halbzeit auch die Chancenauswertung.

Leider folgte nun die erste und nur teilweise verdiente Niederlage. Durch eine mangelnde Chancenauswertung und dadurch, dass wir an diesem Tag eine der drei besten Spielerinnen der Liga nicht in den Griff bekamen trugen einen Teil zum 27:33 bei. Erstmals jedoch in sechs Jahren Oberliga fühlten wir uns vorsätzlich benachteiligt, jede schwierige bzw. unklare Entscheidung trafen die eigentlich sehr talentierten Schiedsrichterinnen gegen uns. Interessant dabei, dass die beiden bisher alle Heimspiele der zweibrückener Mädels leiteten und andere Trainer die gleiche Erfahrung gemacht haben.

Gegen OBKZ (Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam ;-) ) kam trotz durchschnittlicher Leistung der nächste deutliche Sieg zu Stande. Die Pfälzer reisten mit nur sieben Sportlerinnen an und kamen trotz super Einsatz mit 38:21 unter die Räder. Wie schon im ersten Spiel konnten alle Mädels viele Spielanteile sammeln und zum Sieg beitragen.

Danach kam das mit Spannung erwartete, ewig junge, immer spannende Duell gegen die TSG Friesenheim. Mit einem 14:7 Blitzstart konnte man die Gäste zunächst überraschen, da eigene sehr hohe Niveau konnte nicht ganz gehalten werden und Friesenheim gab natürlich nicht auf, kam bis zur Pause auf 20:17 und Mitte der zweiten Halbzeit zum 27:27. Ab dann war es der „übliche“ Krimi bis zum 35:35, allerding waren die Gäste nie in Führung. Mit etwas Glück und einem Kraftakt in den letzten sechs Minuten gelang dann aber doch der verdiente, jedoch etwas zu hoch ausgefallene Erfolg 42:36. Insgesamt aber vor allem Werbung für den weiblichen Jugendhandball, solche Leistungen, eine der besten der letzten Jahre, bringt man nur gegen starke Gegner.

Das haben wir dann am letzten Spieltag des Jahres 2018 in Bretzenheim auch wieder gemerkt. Gegen eine Mannschaft die in den letzten Jahren immer deutlich besiegt wurde taten wir uns sehr schwer. Schlechtes Zweikampfverhalten und vor allem ein unterirdisches Schussbild führten zu einem knappen und doch etwas glücklichem 29:28 Sieg. Auch wenn die Mainzer sich deutlich verbessert haben, hätte das nicht so knapp werden müssen. Positiv war hier, wie in allen Spielen, wieder Kampf und Wille hervorzuheben, die Mädels geben nie auf und geben immer bis zum Schluss gemeinsam alles.

Zusammenfassend eine tolle Hinrunde in einer Liga in der fünf Mannschaften um die Meisterschaft kämpfen. Tolle Spitzenspiele, bei denen Tagesform und Glück den Ausschlag können. Daher umso besser, das wir vorne stehen. Ein Hinspiel gegen den Mitfavoriten aus Budenheim ist noch offen, aber alle anderen Topteams spielen auch noch ein oder zweimal gegeneinander, so dass der Saisonausgang offen und sehr spannend bleiben wird.

Wenn wir unsere Stärken Abwehr, schnelles Umschaltspiel und die Ausgeglichenheit im Angriff weiter umsetzten können, haben wir aber auf jeden Fall realistische Chance oben bleiben!!!

 

Es spielten für den TV Arzheim:

 

Im Tor Nora Gabriel, Marie Lohner, und Lorena Schmitt, alle drei brachten immer, wenn sie spielten, solide bis gute, teilweise überragende Leistungen.

 

Im Feld Lara Bierenfeld, Fredericke Engel 31 Tore, Isabell Schmack 7, Selina Weigand 12, Lena Frohn 2, Amelie Gilanyi 35, Paula Olbrich 51, Sophie Kleeschulte 13, Maike Müller 36, Benita Al-Dahouk, Nina Overbeck, Tabata Kern, Mieke Weiler 20

WAJ des TV Arzheim startet in die Oberliga Saison! Veränderter Kader

 

Nach einer kurzen aber intensiven Vorbereitung starten die Mädels des TV Arzheim erstmals in der wAJ RPS-Oberliga.

Nach dem tollen 17.Platz bei der Deutschen BJ Meisterschaft und dem Scheitern bei der Bundesligaquali wurde erstmal eine Pause gemacht. Ab Juni das Training, dass sich aufgrund von Verletzungen und Urlaub auf die individuelle Ausbildung und die Fitness der Mädels beschränkte.

Unmittelbar nach den Ferien begann das Mannschaftstraining, mit Spielen an den Wochenenden und dem Trainingslager Ende August in Prüm.

Zwei Spiele gewonnene Spiele gegen Bassenheim 2, ein gutes Spiel gegen die Oberliga Damen von Wittlich und ein schlechtes Spiel gegen deren Reserve, sowie ein Turnier in Kempen am Niederrhein mit sehr wechselhaften Leistungen gegen wAJ-Oberliga und Damen Verbandsliga waren die Tests unter Wettkampfbedingungen. Der Kader und die Bedingungen haben sich verändert. Leistungsträgerin Julie Jacobs verlies uns nach Mainz um AJ BL zu spielen. Hannah Lepiors spiel bei den Damen in Bassenheim und Lara Bierenfeld ist noch langfristig verletzt.

Dagegen stehen durch den Jahrgangswechsel jetzt wieder die „2000er“ zu Verfügung. Isabell Schmack, Selina Weigand, Sophie Kleeschulte und Maike Müller „überbrückten“ die letzte Saison bei den Damen der FSG Arzheim/Moselweiß 1. Letztgenannte Maike Müller ist leider auch noch nicht fit, sie laboriert noch an den Folgen von zwei Kreuzbandrissen in den letzten 2 Jahren und fällt beim ersten Spiel genauso aus wie Isabell Schmack und Tabata Kern.

In der Liga sind dieses ja nur 8 Mannschaften und den üblichen Favoriten. Die Meisterschaft werden voraussichtlich Friesenheim und Marpingen unter sich ausmachen. Dahinter sehe ich einen Kampf um Platz drei zwischen Budenheim, uns und den erstarkten Mädels aus Zweibrücken.

Aufgrund der wenigen Spiele, der Leistungsfähigkeit der Mädels im Zusammenhang mit den Wünschen der umliegenden Damenoberligisten, spielen bisher insgesamt 10 der 16 Mädels parallel noch in Damenteams. Tabata Kern spielt in Hessen, Amelie Gilanyi bei der HSG Hunsrück 1, Fredericke Engel in Wittlich 1, die beiden Torhüterinnen Nora Gabriel und Marie Lohner beim TV Bassenheim 1 und Paula Olbrich mit den vier 2000ern bei der FSG Arzheim/Moselweiß 1. Ich gehe davon aus, dass es noch mehr werden.

Die Mannschaft des bewährten Trainerteam Rudi Engel und Dirk Zenz beginnt die Saison am Samstag, 15.09. um 18:00Uhr auswärts gegen die JSG Mundenheim/Rheingönheim. Zwar gehen wir als Favorit in das Spiel, aber erste Spiele sind immer so eine Sache, die Vorbereitung war doch sehr „holprig“, und es fehlen insgesamt vier Mädels.

Das erste Heimspiel ist dann am Samstag, den 29.09. um 14:00Uhr gegen einen der Topfavoriten, Marpingen. Über zahlreiche Zuschauer freuen wir uns immer, denn auch dieses Jahr gibt es auf dem Steinerkopf den besten Mädchenhandball im Rheinland.

 

Dominik Kleeschulte

Teamorganisation